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OKA NT Herstellungs-Tagebuch Teil 2

In Bad Kissingen

Alu-Star bietet uns an, an der Abenteuer-Allrad in Bad Kissingen als Aussteller teilzunehmen und unsere Kabine zu zeigen.
Die Messe ist die grösste in Europa und findet im 2005 vom 26. Mai bis zum 30. Mai statt.
Natürlich gehen wir hin!

Um pünktlich für die Aufbauarbeiten in Bad Kissingen zu sein fahren wir früh los.
Ruedis Schwester Heidi und deren Mann Peter werden dieses Jahr zum ersten Mal auch kommen. Daher fahren wir auf den Campingplatz (wir werden auf dem Ausstellungsgelände übernachten), um ihnen die GPS-Position durchzugeben .... und was steh als einziges Fahrzeug und praktisch genau auf "unserem" letztjährigen Lagerplatz?
Gräters OKA (der OKA, der von Langer & Bock ausgebaut wurde)!

Es ist interessant die beiden Fahrzeuge so nebeneinander zu sehen und die Grössenunterschiede zu sehen.
Es erstaunt uns, dass der OKA nicht viel länger oder breiter ist als der Defender, aber er ist fast zu 1/3 höher.
Daran werden wir uns gewöhnen müssen.

Wir schauen am Stand vorbei und sehen, dass Alu-Star noch nicht eingetroffen ist. Das gibt uns schön Zeit das Gelände mit den Velos zu erforschen.

Endlich kommt Alu-Star mit unserer Kabine.
Alex hat noch einen Anhänger mit riesen Pneus drauf dabei. Die seien für den Lastwagen von Stephanie und Heiner ..... tja, wir werden ja dann sehen, was er vor hat damit.

Hmm ... wie sollen wir aufstellen?
Da die Kabine nicht schwer ist, wird sie "von Hand" an den richtigen Ort gestossen.
Bald sind auch Stephanie und Heiner mit ihrem Lastwagen hier.
Alex wird ihn als Kontrast zu unserer Kabine, welche ja nur die Möbel im Rohbau drin hat, benutzen.
Unsere Kabine wird vor allem gebraucht werden, um das "Innenleben" der Gestelle und die Verarbeitungsqualität zu zeigen.

Alex erklärt, dass Stephanie und Heiners Lastwagen "normale" Pneus habe, er wolle darum seine "off-road" Pneus aufziehen.
Er merkt bald, dass es heiss ist, die Pneu schwer sind und die Schrauben sehr gut angezogen sind ... tja, ohne Schweiss keinen Preis!

Thomas beweisst, dass sich mit einem Kreuzschlüssel auch Flaschen öffnen lassen ....

Am nächsten Tag beginnt die Messe.
Stephanie zeigt das Interieur des Lasters, Ruedi erklärt die Details der Kabine, Alex und Thomas besprechen Preise mit der Kundschaft, Joks und Heiner bringen uns ab und zu Icecreme.

Der Messestand ist ein grosser Erfolg.
Selbst an Freitag, wenn es ruhig sein sollte, kommen nonstop Besucher an den Stand und es gibt nicht viel Zeit für eine Pause dazwischen.
Hinzu kommt noch, dass Joks und Thomas sich kräftige Erkältungen zugezogen haben. Wir können noch Heidi und Peter alarmieren, dass sie beim Messebesuch Medikamente für die beiden mitbringen.

Heidi und Peter müssen noch fast bei uns zuhause einbrechen, um an den Honda Stromgenerator zu gelangen, da bei dieser Hitze der Kühlschrank im Defender kräftig Strom braucht, wir aber die Solarzellen noch nicht montiert haben.

Es ist hiess, heisser, brutal heiss ... am Samstag steigt das Thermometer auf 32 Grad Celsius, am Sonntag gar auf 35.
Da hilf am Abend nur noch ein kaltes "Radler" .....
Vielen Dank an Euch Heidi und Peter!

Am Samstag beim Aussteller-Abend waren wir alle froh, dass es nur noch den Sonntag durchzustehen gab.

Die ersten Bilder unseres OKA

OKA schickt uns die ersten Bilder unseres OKAs.
Leider teilen sie uns aber auch mit, dass sie Probleme mit dem Kabelbaum haben und der OKA nicht wie abgemacht Ende Juno in Deutschland eintreffen wird.
Sie denken, dass es vermutlich Ende August wird bis er geschickt wird.
Da wir unsere geplant Frachterreise auf der "Matisse" nicht verschieben können heisst das für uns, dass wir vermutlich im November zurückfliegen werden müssen, um fertig zu bauen.

OKA schickt uns Bilder des Chassis, damit wir überprüfen können, ob es immer noch mit der Kabine übereinstimmt, die bei Alu-Star in Deutschland gebaut wird.

Mit Schrecken finden wir ein Teil, dass über der Z-0 Linie ist und werden ganz unsicher.
Aber OKA schickt detaillierte Bilder mit den genauen Massen und alles klärt sich.

Die Tanks, der Motor und einige elektrische Kabel ....
Mal schauen, welche Bilder sie uns als nächstes schicken.

Möbel und Bett

Die Möbel basieren auf einem Aluminium-Rahmen, welcher mit Autofarbe gespritzt und eingebrannt wird, um schwarze Hände zu verhindern
(Aluminium gibt im unbehandelten Zustand immer feinen schwarzen Abrieb ab, was bei jeder Berührung schwarze Hände verursacht).
Die Seitenwände und Türchen werden aus Alu-Cobond hergestellt, welche ebenfalls mit Farbe gespritzt und eingebrannt sind.
Wegen der Gefahr des Aufquellens wird kein Holz benutzt.

Die Türchen sind mit starken Schlössern versehen, um das Öffnen der Türchen auf Wellblechpisten und die Verschüttung der Ladung zu verhindern.
Das Einpassen der Türchen und Wände ist eine "Gänggeli-Büetz" und verbraucht viel Zeit. Diese Arbeit wird vor allem von Ruedi ausgeführt.

Angefangen mit dem Schneiden der Alu-Cobond Platte über der Vorbereitung und das Bohren der verschiedenen Löcher für Schrauben, Schlösser und auch zur Ventilation, dem Einpassen der Türchen und Wände, dem Spritzenlassen, dem Einbau und der Einpassung bis hin zur Montage von Halterungen, damit die Türchen nur bis zum gewünschten Winkel öffnen resp. im gewünschten Winkel offen bleiben .... es ist eine nie endende Arbeit .....

Das grösste und komplexeste Möbel ist der Block, welcher den Eisschrank enthält.
Er hat viele verschieden grosse Türchen, Schubladen und an der Seite noch die Essbank angefügt.

Ein grosses Abteil über dem Eisschrank wird das neue "Heim" für Ruedis Gitarren.

Die Küche, der Essraum und die Schlafecke sind mit Hängeschränken ausgestattet.

Die Höhe des Betts ist kritisch, da die Velogarage für die 2 normal grossen Falt-Mountenbikes (Dahon - Zero-G Performance) darunter Platz haben muss.

Da das Bett eine solch komplexes Möbel ist, baut es Alex selber.
Das Bett hat eine konstante Breite von 70 cm und kann zum schlafen auf 140 cm ausgezogen werden.
Wo immer möglich wird anstelle einer geschlossenen Fläche ein Lattenrost aus Aluminium verwendet, damit die Matratzen besser unterlüftet sind.

Die knappen Platzverhältnisse machen das Arbeiten manchmal etwas mühsam.

Zwei Standartmatratzen (Bicoflex, für ä tüüfä gsundä Schlaaf) wurden auf die Spezialmasse 70 x 195 cm hehrgestellt.
Dies ergibt im ausgezogenen Zustand ein Bett mit den Massen 195 x 140 cm.

Küche

Der Wemo 78 Liter Chromstahl-Eisschrank befindet sich unter dem Gitarrenfach.
Der Eisschrank ist zusätzlich je nach Platz mit zusätzlichen 2 - 4 cm Isolation eingepackt.
Ein gleiches Schloss wie bei den Kästchen wird noch eingebaut werden.
Dies soll verhindern, dass sich die Eisschranktüre auf den Wellblechpisten öffnet und beim nächsten Halt der Inhalt des Eisschranks auf dem Boden zu finden ist.

Der externe Danfoss Kompressor ist auf eine solide Eisenplatte montiert.
Damit wird sich der Kompressor durch die Vibrationen nicht losreissen und plötzlich im Kästchen "herumwandern".

Die Küchenabdeckung besteht aus Holz und ist mit 3mm Corian beschichtet. Holz ist für Corianbeschichtungen vorgeschrieben.
Es ist das einzige Stück Holz welches in der Kabine verbaut wurde und ist gegen das Eindringen von Feuchtigkeit speziell abgedichtet.
Die Platte wurde vom lokalen Schreiner hergestellt.
Alex ist zufrieden, dass die Platten wie geplant passen.

Ruedis Vater Max ist zu Besuch und studiert die Beschreibung des Wallas Kochherdes.
Wir haben einen Wallas 95DU Diesel Glass-Keramik-Model gewählt, da wir im Aufbau wegen der Explosionsgefahr bei Buschbränden keine Gasinstallationen wollten.
Der Wallas ist im Yachtbereich weit verbreitet. Er hat aber den Ruf etwas "heikel" zu sein. Aus diesem Grund haben wir einen kleinen Dieseltank, welcher zusätzlich filtrierten und entwässerten Diesel für den Herd enthält.
Wir wissen auch, dass der Wallas bei mehr als 3500 m Höhe über dem Meer nicht mehr sauber verbrennt und Probleme verursachen kann.
Da wir aber meistens unter dieser Höhe reisen werden sind wir überzeugt, dass der Wallas für uns der richtige Kocher ist.

Das Abwaschbecken ist aus dem Haushaltbereich, da Campingartikel normalerweise nicht stark genug gebaut sind.
Auch sind die Abflussrohre der Waschbecken aus dem Campingbereich von einem kleineren Durchmesser und die Gefahr des Verstopfens ist grösser.

Das Waschbecken hat ein abnehmbares Abtropfbrett welches auf den Wallas gestellt werden kann und damit eine Mehrfachnutzung des Eckbereichs zulässt.

Unter dem Waschbecken bleibt nicht viel freier Platz übrig.
Zusammengepfercht befindet sich da

  • Wasserfiltrieranlage
    Eine Gardena-Pumpe (5000/3 SGP; 230V~; 750 W; 5200 l/h;3.3 ba) pumpt Wasser durch parallel-geführte Kohlefilter (zur Vorreinigung) in die 2 x 100 Liter Chromstahl-Tanks.
    Die Tanks sind so ausgelegt, dass sie einen Autobrand überstehen ohne zu lecken.
  • 20 Liter Boiler (Mobitherm CAL020)
    Der Boiler kann durch das Kühlsystem des Autos oder durch dei Eberspäche-Heizung beheizt werden.
  • UVC-Filter (SterilAir AQD64-C: max. 20 l/min (1200 l/h))
    Das kalte Wasser wird mittels einer Shurflo Sensor Pumpe (max. 24 l/min; 4 bar) durch den UVC-Filter und dann durch einen Aktivkohlefilter zum Hahn gepumpt.
    Das Wasser kann direkt ab Hahn getrunken werden.
  • Schmutzwassertank für das Waschbecken
    Ein 20 Liter Tank ist um den Boiler herum gebaut. Der Tank kann entweder durchgehend geöffnet betrieben werden oder sollte dies mal nicht möglich sein (in Städten oder wo immer direktes Ablassen von Waschwasser nicht möglich ist) auch geschlossen werden.
  • Diesel-Tank für den Wallas-Kochherd
    Vom grossen Dieseltank her wird Diesel durch einen Partikel.- und Wasserfilter in einen 8 Liter Tank direkt unter dem Kochherd gepumpt.
    Dies wurde gemacht, da der Wallas als heikel bezüglich Verschmutzungen bekannt ist und er sollte nicht trocken laufen.
    Der Überlauf des Tanks führt direkt in den Haupttank zurück, womit ein überfüllen des Tanks und Auslaufen des Diesels in die Kabine verhindert wird (wer riecht den schon gerne Diesel in seiner Wohnung ...)

Elektrisch Installationen

Der elektrische Strom wird vor allem mittels 8 auf dem Dach montierten Shell SM55 Solarzellen erzeugt, welche max. 440 Wh liefern können.
Das Laden der Batterien wird durch einen Tarom 235 Solarkontroller von Steca (max. Ladestrom 35 A) überwacht.
(Wir wurden für die Solarausrüstung von IWS SOLAR AG, Bauma, Schweiz, beraten.)
Falls nötig kann auch noch mit dem mobilen Stromgenerator Honda 10i (1000 W) elektrischer Strom erzeugt und eingespiesen werden.

Zwei SWISSsolar professional Batterien (6V= Blocks in Serie) mit 440 Ah Kapazität werden verwendet.
Das Gefäss der Batterien ist aus durchsichtigem Plastik hergestellt und ermöglicht jeder Zeit die Überprüfung der Batterien.
Aus diesem Grund werden die Batterien auch auf einem zweistufigen Stahlgestell montiert, damit der Säurestand beider Batterien auf einen Blick überprüft werden kann.
Das Gestell ist auf Silent-Blocks montiert um die Vibration teilweise abzufangen.

Die Batterien können mittels Alternator, Solar, Generator oder direkt mit 230V~ Strom geladen werden.


Als Batterieladegerät / Inverter / Transfersystem ist ein Studer Compact C1312 im Einsatz.
(Batterielader: 55 A; Inverter: 1300/1600 W; Transfersystem: 15 A.)
Das Ladegerät ist auf den Seiten und am Boden ebenfalls mit Silent-Blocks montiert.


Mittels eines Notschalters kann die gesamte 12V= Versorgung sofort unterbrochen werden.

Die Kabel werden in Kabelkanälen installiert. Das Verlegen der Kanäle entpupt sich als sehr mühsam da man aus Platzmangel um die Ecken herum arbeiten muss.

Die Kabel sind nicht gesteckt, sondern werden verlötet und mit Schrumpfschläuchen versehen, um den extremen Bedingungen standhalten zu können.

Kabel, Kabel, Kabel ... die Kanäle sind voll, wohin sollen wir mit dem Rest?


Endlich ist alles verdrahtet und das Konzept wird mittels elektrischer Motorsäge getestet.
Es funktioniert! Die Säge fräst sich sauber durch das Holz hindurch.


Was ist denn hier los?
Ruedi musste die Lichter im Bettbereich installieren.
Da er sich um zu Installieren nicht mit der Überhose auf das Bett legen wollte hat er sich für die andere Methode entschieden: ganz ohne lange Hose zu arbeiten.
Hoffentlich kommt die Frau des Nachbars heute nicht wie üblich Kaffee trinken!

Alle Lampen arbeiten mit 12V=.

Über dem Esstisch hat es eine Lampenfassung, wo eine Hängelampe eingeklips werden kann, welche während dem Fahren bruchsicher versorgt ist.
Sie würde hängend wohl nicht lange leben im Gelände ....

Euronorm Steckdosen für 12 V= sind in der ganzen Kabine verteilt, diejenigen für 230 V~ sind nur in der Küche und dem Essbereich installiert, ganz in der Nähe des Umwandlers.

Ein Sopo Alarm plus für CO und Narkosegas ist installiert.
Zusätzlich wird noch ein Bewegungsmelder in der Fahrerkabine des OKAs montiert werden.

Die Installation der Instrumententafel ist nicht einfach und benötigt 4 Hände ....
Wegen den knappen Platzverhältnissen muss das Klavierband ausgeschnitten werden. Ruedi geht vorsichtig ans Werk, doch bald übernimmt Alex die Sache.

Die Instrumententafel beherbergt die meisten Schalter und Kontrolleinheiten.
Der 30 GB iPod, den wir im Geschäft als Abschiedsgeschenk erhalten haben (nochmals vielen herzlichen Dank an Euch alle!) und eine Alpine Autostereoanlage mit Radio / CD / MP3 Player / iPod Steuerung ist ebenfalls dort untergeberacht.

Die Tieftöner der Infinity Kappa 3-Weg-Lautsprecher-Anlage wird unter die Bank montiert.
Alex gefällt das. Vermutlich freut er sich bereits darauf den guten Sound mal zu hören .... oder eher darauf, ihn auf der Bank sitzend zu fühlen?

Für die Hoch- und Mitteltöner wurden Lautsprecherboxen aus Aluminium gebaut und in der Farbe der Möbelrahmen gespritzt.
Sieht sexy aus, oder?

Sikka und Bremsenreiniger

Die wichtigsten "tools" bei Alu-Star sind Sikkaflex und Bremsenreiniger:
- Bremsenreiniger wird zum entfetten und reinigen praktisch vor und nach jedem Arbeitsgang angewendet
- Sikkaflex ist nicht nur eine gute Abdichtmasse sondern es klebt auch wie verrückt und wird deswegen überall dort angewendet, wo sich nichts mehr von selbst lösen sollte (Schrauben, Nieten, Zurrschienen, Möbel etc.)

Thomas (Dr. Sikka) beim Anwenden von Sikkaflex.

Der Überschuss der Sikkaflex-Masse wird dann mit dem Deckel des Bremsenreinigers fein säuberlich abgezogen (schon wieder ein Anwendungsbeispiel des Bremsenreinigers!).

Die Absiegelung wird dann noch mit Bremsenreiniger sauber verputzt. Voilà!

Sonnenschirm

Wir haben uns für einen Sonnenschirm von May mit den Massen 2,5 x 3,5 m entschieden. Die normalen Markisen sind nicht off-road tauglich.
Der Sonnenschirm ist ein Freiarmschirm und wird in der Mitte von oben gehalten. Somit ist die ganze Schattenfläche ohne störenden Fuss für unseren grossen Tisch benutzbar.

Wir achten darauf, dass ausser den Reifen keine Teile den Boden berühren welche Ameisen und anderem "Gevieche" eine Einstiegsmöglichkeit geben könnten.
Aus diesem Grund wird der Sonnenschirm an der Seite des OKAs an einem Schwenkarm montiert werden.
Dazu wird die Kabine mit Zurrschienen ausgestattet, einem System das in der Luftfahrt und in der Musikbranche oft verwendet wird.

Alex arbeitet and einer Halterung mit Schnellverschlüssen für den Schwenkarm des Schirms.

Die Befestigungsmethode wird nochmals durchdiskutiert und Alex macht sich an den Bau des Schwenkarms.

Dann kommt die Stunde der Wahrheit und der Schwenkarm wird montiert. Sch........!! Bei der erwarteten Belastung am Ende des Arms krümmt der obere Teil der Stange wie eine Banane. Das aus Gewichtsgründen gewählte 3 mm Alurohr ist nicht stark genug!
Schon bei leichtem Wind würde die Konstruktion in die Knie gehen.
Nach einer längeren und angeregten Diskussion wird entschieden eine saubere technische Studie und Zeichnung zu machen.

Der Schirm wird aufgespannt und die Winkel ausgemessen.

Nach weiteren technischen Diskussionen haben Ruedi und Alex den neuen Mechanismus definiert (danke Thomas und Hans-Jörg für die entscheidenden Ideen).

Alex muss genau dort was ändern, wo er seine liebe Mühe hat die Unterlegscheiben im Rohr drin an die richtige Stelle zu bringen, um sie mit den Schrauben fassen zu können .... aber wir sind sicher, dass Alex uns eine neue Lösung präsentieren wird, wenn wir im November aus Australien retour sind.

Jawohl, er hat! Und sie funtioniert auch!!

Die Halterung wir in die Zurrschienen eingeklinkt, der Schirm angeschraubt, geöffnet und voilà! 2,5 m x 3,5 m Schatten sind bereit!

Fliegen-/Mückenschutztüre

Thomas ist mit dem Bau der faltbaren Fliegen-/Mückenschutztüre beschäftigt.

Die Türe muss um viele verschiedene Elemente herumgebaut werden wie z.B. die Türfalle der Eingangstüre, öffnende Kästchen und muss trotzdem gegen Fliegen/Mücken, grössere Tiere und Menschen schützen; sozusagen eine "Eierlegende Wollmilchsau".
Aber wenn sie einmal fertig gebaut ist wird die Türe sehr elegant aussehen ... und wird uns ein halbes Vermögen gekostet haben.
Das fertige Produkt wird hier beim nächsten Update noch gezeigt.
Also in ein paar Wochen nochmals vorbei schauen.

Vorhänge

Die Vorhänge sind Raffrollos welche unterhalb der Kästchen eingeklinckt sind.
Einmal mehr passen sie genau ... Glück muss der Mensch haben!

Susi arbeitet an den auswechselbaren Moskito-Gittern.

Das Moskito-Gitter ist in einen Rahmen aus dem Alcantara, welches bereits für die Sitze verwendet wurde, eingefasst und kann leicht abgehoben werden, um das Fenster zu öffnen.


Der Rahmen ist mit Klett zusammengehalten und das Gitter kann je nach Mückenart durch ein feineres oder gröberes ausgetauscht werden, jenachdem ob es gegen Fliegen, Moskitos oder Sandfliegen schützen soll.

Tisch

Der Tisch ist aus einer Corian-überzogenen und versiegelten Holzplatte gemacht.
Der Tisch bietet mit dem Auszug bequem Platz für 4 Personen.

Der Tisch ist mittels Zurrschienen und deren Haltern am der Wand festgemacht.
Auf der anderen Seite ist er durch ein ausziehbares Bein gestützt.
Dies ermöglich es den Tisch in der Höhe zu verschieben.

Der Tisch kann auch auf beide Seiten geschoben werden z.B. wenn jemand auf der Bank seitlich sitzen möchte.

Der Tisch kann auch hochgehoben werden oder bei Bedarf sogar ganz entfernt werden.
Das tönt doch wieder nach einer "Eier legende Wollmilchsau" .....

Nächste Herausforderung: Velogarage

Thomas hat mit dem Bau der Velogarage begonnen.
Dies wird seine nächste Herausforderung sein.

 

 

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Last updated: Monday, 01.04.2013 8:45 PM



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