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OKA NT und Camper - Flops und Verbesserungen

Im Laufe der letzten Jahre hat sich herausgestellt, dass einige Dinge fehlen, diese wurden eingebaut und wieder andere wurden ausgebaut, verbessert oder ersetzt.

Ausgebaut

  • HF-Radio Barrett 2050 und Antenne Barrett 910 (Kurzwellen-Funk)
    Die Empfangsqualität resp. Verständlichkeit im Kurzwellenbereich ist wesentlich schlechter als erwartet. Für eine Person deren Muttersprache nicht Englisch ist, ist es, wegen der enormen Hintergrund-Geräusche, kaum möglich im Funkverkehr irgendetwas zu verstehen.
    Es war geplant das Funkgerät hauptsächlich dazu zu benutzen um bei Reisen in entlegenen Gebieten täglich, zur eigenen Sicherheit, die aktuell erreichte Position an den Service-Anbieter VKS-737 zu melden. Dieser Anbieter löst Alarm aus, wenn die erwarteten Positionsmeldungen nicht mehr eintreffen. Da das HF-Funk-System aber wegen der mangelnden Empfangsqualität zu unzuverlässig ist besteht die Gefahr, dass fälschlicherweise eine Suchoperation ausgelöst wird.
    Das System ist unseres Erachtens unbrauchbar und wir verlassen uns nur noch auf unser fantastisches Iridium Satelliten-Telefon. Wichtig ist, dass man ein Iridium und nicht ein GlobeStar Gerät benutzt. Das GlobeStar System funktioniert nicht zufriedenstellend.
  • Bead Locks
    Die Bead Locks zerstören sich selber, sollte der schlauchlose Reifen bei hartem Bremsen auf der Felge rutschen - was bei unserem Wagen der Fall sein kann. Dabei genügen ein paar Zentimeter. Das Ventil des inneren Schlauchs wird nach spätestens einer halben Drehung abgerissen. Da der Luftdruck des inneren Schlauchs in etwa dem des Schlauchlos-Reifens entspricht, ist der Fehler nur schwer zu entdecken.
    Ebenso ist es nach nur geringer Drehung des Kevlar-Schlauchs nicht mehr möglich auf Naturstrassen oder Sand den Luftdruck im Schlauchlosreifen zu erniedrigen, da der innere Schlauch das Schlauchlos-Ventil abdeckt.
    Das montieren des Bead Locks bei zusammengeschraubten Felgen ist sehr mühselig.
  • Honda 10i Strom Generator
    Mit 440W Sonnenkollektoren und 380 Ah starken Batterien braucht man in Australien keinen zusätzlichen Generator. In Ländern wie Südamerika, Kanada usw. kann das vielleicht anders sein, aber dann kann man auch den Motor für eine Stunde laufen lassen um wieder Strom für einen ganzen Tag zu haben.
  • Intelligenter Batterielader für die Hausbatterie
    Der zwischen Alternator und Hausbatterie installierte Batterielader wurde wieder ausgebaut. Er limitierte den Ladestrom zu stark. Ebenfalls verhindert ein solcher Lader dass der Wagen, mit dem dafür vorgesehenen Schalter, mit der zweiten Batterie gestartet werden kann. Das von OKA installierte Smart Relay das bei ausgeschalteter Zündung die zwei Batteriekreise trennt funktioniert gut, auch wenn die Verdrahtung etwas geändert werden musste.
  • Ampel-Sonnenschirm
    Die Isolation unseres Campers, die grossen Fenster und Dachluken sorgen, auch bei grosser Hitze, für ein angenehmes Klima. Auf Grund der grossen Fenster fühlt man sich auch nicht eingeschlossen, wenn man drinnen sitzt.
    Somit haben wir den Ampelschirm nur selten benutzt. Zudem sind die plötzlich aus dem Nichts auftauchende Windböen (Willy-Willy) so stark, dass sie den Sonnenschirm, auch wenn er verankert ist, zerstören können.
  • Magnetischer Kompass in der Fahrerkabine
    In der Australischen Erde ist so viel Eisenerz enthalten, dass der magnetische Kompass, obwohl er in der Mitte des Armaturenbretts montiert war und mehrere Male korrekt kalibriert wurde, zeitweise bis zu 90° falsche Angaben machte. Es stiftete also mehr Verwirrung als er nützte.
  • PullPal Erdanker
    Es hat sich gezeigt, dass auch der grosse und schwere "PullPal" Erdanker bei unserem Gewicht seinen Dienst im weichen Gelände nicht tut. Wir ziehen ihn einfach unterirdisch durch den Dreck. Er wird ausgeladen. In Zukunft werden wir, wie andere auch, unser Reserverad und unsere Sandbleche verbuddeln wenn Not am Mann ist.
  • Brennstoffzelle
    Die Brennstoffzelle wird wieder entfernt. Die Leistungsfähigkeit und das Gewicht stehen in keinem Verhältnis zum Preis. Angeschafft wurde sie nur weil ich die Beschreibung falsch interpretierte. Das Ding hiess EFOY 2200. Normale benzinbetriebene Stromgeneratoren werden immer mit der Leistung in Watt bezeichnet, die EFOY-Brennstoffzellen aber mit der Leistung in Wattsunden (2200Wh = ~91W). Damit leistet der EFOY etwa gleichviel wie ein Netzteil für einen Laptop, wiegt aber etwa 20 kg und kostet einige tausend Euro. Im Weiteren benötigen Brennstoffzellen extrem reines Methanol welches weder in Afrika noch in Südamerika leicht zu bekommen ist.
  • Alle Differenzialsperren entfernt
    Bei den OKA-NT Achsen sitzen die Differenzialsperren auf der Halbwelle. Ist diese verdreht, so kann sie nicht mehr entfernt werden, was bedeutet dass die ganze Achse ersetzt werden muss. Das können wir uns nicht leisten.

Addiert

  • Schutz über den Einstieghilfen
    OKAs Einstieghilfen haben wir nun mit einem an der Tür montierten Blech abgedeckt. Damit wird verunmöglicht, dass jemand auf das langsam rollende Fahrzeug aufspringen kann. Ruedi hatte 1973 in Italien entsprechende Erfahrungen gemacht.
    In Australien ist diese Sicherheitsmassname völlig unnötig.
  • Sicherheitsbolzen an der Camper Eingangstüre
    Theoretisch war es möglich beim unteren Teil der Eingangstüre die Scharniere aufzubrechen und dann mir Gewalt die Türe aufzuwuchten. Die neu angebrachten Bolzen Verunmöglichen dies nun. Dies ist eine Massnahme zur Sicherheit bei Schiffspassagen mit RoRo-Fähren.
  • Radnaben-Belüftung
    Bei OKA-Radnaben (wie bei anderen Fahrzeugen auch) besteht die Gefahr, dass sie bei Wasserdurchfahrten Wasser ansaugen, wenn sie zum Druckausgleich nicht belüftet sind. Beim OKA sind sowohl die vorderen als auch die hinteren Radnaben belüftungs-technisch von den Differenzialen getrennt. Die Radnaben sind aber für die separate Belüftung vorbereitet.
  • Höhen-Zusatz-Kit für Eberspächer Dieselheizung
    In Vorbereitung auf unseren Trip nach Südamerika, wo wir bis auf eine Höhe von 4600 m fahren werden, haben wir das Höhen-Zusatz-Kit von Eberspächer eingebaut. Es besteht aus einer anderen Dieselpumpe für Höhen von 1500 bis 2750 m. Aber auch mit diesem Zusatz ist nicht sicher ob wir dort oben heizen können.
    Die Temperaturen fallen ja dort nachts nur bis unter -20 C° ......
    2013: The "alte" Eberspaecher Heizung die wir verwenden arbeitet bis 3000 m und keinen Meter höher. Wir müssten entweder eine neuere Heizung von Eberspaechr, oder eine von Webaso verenden. Wie verschiedene Reisende bestätigten arbeitet zumindest die Webasto viel höher oben als unsere.
  • Entlüftungspumpe für das Diesel-System des Motors
    Wegen des Hochdrucksystems des Dieselmotors ist es sehr, sehr schwierig den Motor mit dem Anlasser alleine zu entlüften. Nun haben wir eine Pumpe direkt vor der Elektronik-Box, resp. dem Dieselfilter montiert.
  • Wasser-Luft-Heizung im Camper
    Bei kaltem Wetter dauert es ziemlich lange um den Camper mit der Bodenheizung von Grund auf aufzuheizen. Bodenheizungen sind nun einmal träge. Um dies zu beschleunigen haben wir im Camper unter der hinteren Sitzbank eine Wasser-Luft-Heizung eingebaut (Eberspächer Helios 2000). Das Element bläst mit einem Ventilator Luft durch einen Radiator, welcher vom Kühlwasser durchflossen wird.
  • LED Leuchten an Fensterrahmen zur Innenbeleuchtung des Campers
    Sobald im Innenraum des Campers ein Licht brennt, bekommt man unerwünschten Besuch von fliegenden Objekten welche zur Lichtquelle gelangen wollen. Auch Mückenschutz-Tüll hilft da nur bedingt. Die einzig funktionierende Lösung besteht darin, dass man das benötigte Licht ausserhalb des Campers platziert. Wir haben am unteren Rahmen aller Ausstellfenster und am unteren Rand des oberen Tür-Teils je ein LED-Licht montiert, welches aus etwa 50 cm Distanz durch den Mückenschutz-Tüll hindurch in den Camper hinein leuchtet. Das verbreitete Dämmerlicht reicht aus um die meisten Arbeiten im Wagen durchführen zu können. Die Biester fliegen nun gegen den beleuchteten Mückenschutz-Tüll und kehren dann sofort um, um an die aussen montierte LED zu gelangen. Das funktioniert so perfekt, dass wir den ganzen Abend lang alle Fenster offen lassen können. Selbst die bereits im Wagen befindlichen Objekte versuchen durch den Mückenschutz-Tüll hindurch zur Lichtquelle zu gelangen.
  • Stoff-Dreiecke an den Fenstern
    An den Seiten der Fensterklappen und am oberen Teil der Türe können Stoff-Dreiecke angebracht werden um zu verhindern, dass es bei offenstehenden Fenstern in den Innenraum hinein regnet. Sie schützen bis zu einem Regenfall-Winkel von etwa 45°. Speziell in heissen und feuchten Gebieten ist man froh jedes Loch offenhalten zu können um zur Kühlung jede noch so geringe Briese einfangen zu können.
  • Sicherung der Fensterklappen
    Die Schutzklappen der Fenster können nun von Innen verschraubt werden. Damit wird es unmöglich die Klappen von aussen, ohne enormen Lärm und Aufwand, aufzuwuchten. Das ist eine zusätzliche Sicherung welche nur bei RoRo-Verschiffungen angebracht wird.
  • Sicherung der Dachluken
    Bei RoRo-Verschiffungen wird am meisten durch die Dachluken eingebrochen. Beide Dachluken können nun mit Metallplatten, welche von innen her verschraubt werden, gesichert werden.
  • Sicherung der Eingangstüren des OKAs
    Speziell für Afrika und Südamerika werden die Seitenfenster mit speziellen Sicherheitsfolien laminiert und dadurch einbruchsicher(er) gemacht. Die Türen werden mit zusätzlichen Vorhängeschlössern gesichert.
    2013: Die Türen können so wie wir sie gesichert haben können trotzdem von einem Profi in null Zeit aufgebrochen werden.
  • Elektrischer Ventilator
    Wenn es draussen am Tag über 40°C heiss und zudem windstill ist und wenn es nachts nicht mehr abkühlt, ist man froh wenn man mit einem elektrischen Ventilator die heisse Innenluft umwälzen kann. Ein entsprechender 12V Ventilator wurde nun eingebaut. Unsere Back-Section ist ja absichtlich nicht mit einer Klimaanlage versehen, da wir nicht vorhaben uns in Gebiete zu begeben, in welchen wir es ohne eine solche nicht aushalten würden.
  • Kleiderstange im Eingangsbereich
    Über der Dusche haben wir eine herausziehbare Kleiderstange eingebaut um nasse Kleider aufhängen zu können. Wenn sie nicht gebraucht wird, so verschwindet sie im Aluminium Profil des Hängeschränkleins über der Küche.
  • Zweite Pumpe für ein Zwei-Wasser System.
    Normalerweise speichern wir in beiden 100 l Wassertanks nur Trinkwasser. Wenn wir aber nach dem Leeren des ersten Tanks aus irgendeinem Grunde kein Trinkwasser nachfüllen können und zudem noch einige Tage keine Nachfüllmöglichkeit in Sicht ist, so füllen wir den leeren Tank mit Borwasser. Am Borwasser-Tank wird sodann die zweite Pumpe angeschlossen und nach dem verstellen eines Y-Hahns ist das ganze System auf ein Zwei-Qualitäten-Wassersystem umgebaut. Der Duschwasser-Mischer, sowie die Warmwasser-Zufuhr des Spülbecken-Mischers werden nun mit Borwasser versorgt. Lediglich der Kaltwasser-Anschluss des Spülbecken-Mischers wird noch mit filtriertem Trinkwasser versorgt. Sobald wieder genügend Trinkwasser getankt werden kann, wird der Borwasser-Tank geleert, gereinigt und das ganze System wieder auf Trinkwasser zurückgestellt.
  • Neuer Reserverad- und Sandblechträger
    Es wurde ein neuer, wesentlich leichterer Reserveradträger gebaut der auch die 6 Glasfaserverstärkten "Sandbleche" aufnimmt. Im Weiteren dient der Träger auch der seitlichen Stabilisierung des Camper-Aufbaus.
  • Elektrische Induktions Kochplatte
    Wir haben eine normale elektrische 240V~/1500W Kochplatte angeschafft um in Höhen auf welchen der Dieselkocher nicht mehr funktioniert einfache Essen zubereiten zu können. Diese hat mit ihrer Anschlussleistung unseren Umwandler zerstört.
    2012: Nun haben wir eine Induktionskochplatte angeschafft. Diese braucht für die gleiche Kochleistung nur knapp halb so viel Strom. Die maximale Leistung beträgt zwar 2000W, aber auf Stellung 5 lediglich 1200W. Auch in dieser Stellung kocht das Wasser schon doppelt so schnell. wenn wir am externen Stromnetz angeschlossen sind können wir auch die Stellungen 6 - 9 verwenden.
  • Abgasbremse
    Wir sind die ersten OKA-NT Besitzer welche eine Abgasbremse einbauen um die Bremsleistung des Motors zu verbessern.
  • Intervallscheibenwischer
    Wir bauen eine "Hella" Intervallscheibenwischer Automatik ein, da unser Vorproduktions-Fahrzeug keinen solchen hat. Der Einbau ist problemlos.
  • Zusatzlüfter für die Bodenheizung
    Die installierte Fussbodenheizung ist genial und funktioniert gut, aber es braucht, wenn der Aufbau kalt ist, zu lange um den Innenraum aufzuheizen. Die Heizung ist zu träge. Wir integrieren einen "Eberspächer Helios 2000" Lüfter ins System. Er bezieht die Energie ebenfalls aus dem Wasser der Fussbodenheizung. Sobald dies Wassertemperatur 30°C überschreitet schaltet der Lüfter automatisch zu. Damit ist der Innenraum nach spätestens 4 Minuten warm. Hat der Raum einmal die richtige Temperatur erreicht wird der Lüfter zusammen mit der heizung abgeschaltet. Das original Relay zum Starten des Lüfters musste durch ein Hella Zeitverzögerungs-Relay ersetzt werden um den Start um 8 Minuten zu verzgern. Die Eberspächer heizung verlangt eine minimale Heizdauer von 10 Minuten.
  • Absperrventil für den Motorbetrieb der Bodenheizung
    Das Einstellen der gewünschten Heizstärke der Bodenheizung ist bei Verwendung des Motors als heizquelle unbefriedigend. Nach einiger Zeit ist der Raum viel zu heiss, oder zu kalt. Die Heizungssteuerung wurde nun so umgebaut, dass der Thermostat der Dieselheizung zu schaltung eines Magnetventils gebraucht werden kann. Diese befindet sich in der Heizschlange der Bodenheizung und stoppt bei Erreichen der gewünschten Raumtemperatur den Wasserdurchfluss und schaltet auch den Zusatzlüfter ab.
  • 4 Schneeketten
    Nach den positiven Erfahrungen die wir mit unseren 2 Schneeketten im Schlamm gesammelt haben, haben wir auf 4 Ketten aufgerüstet. Damit können wir nun alle Räder bestücken.

Geändert, verbessert und ausgewechselt

  • Blattfedern
    Die 2 obersten Lagen der vorderen Federpakete, sowie die obersten 3 Lagen der hinteren Federpakete wurden von 8 mm auf 10 mm verstärkt. Damit ist die Gefahr kleiner, dass die oberste Lage bricht und zudem kann damit der Druck in den Luftfederbälgen reduziert werden. 2009 hatten wir beide obersten Lagen der hinteren Federpakete gebrochen.
    2012: Die Aufhängung wurde in der Schweiz komplett ersetzt. Die neuen Federpackete sind auf unser Gewicht zugeschnitten. Damit sind auch die Luftfederbälge eliminiert worden.
  • OKAs Federbolzen
    OKA verwendet schmierbare 16 mm Federbolzen und schmierbare Zwischenringe um schlussendlich auf die 24 mm der Bronze-Büchsen zu kommen. Das Schmieren des ganzen Systems funktioniert nicht und die Bolzen sind bekannt dafür dass sie brechen.
    Wir haben die 16 mm Bolzen durch schmierbare 24 mm Bolzen besserer Qualität von "Hino" ersetzt. Es sind die Original-Bolzen, die eigentlich sowieso zu den Bronze-Büchsen gehören.
    Nachdem OKA unsere Bolzen ersetzt hatte, haben sie die Hino-Buchsen nochmals verbessert und rüsten nun alle neuen Fahrzeuge mit den eigenen, neuen Modellen aus. Da sind wir doch irgendwie stolz drauf!
    2012: Die Federbolzen und die Buchsen wurden in der Schweiz nochmals durch stärkere Typen ersetzt.
  • Federpacket vorne rechts
    Bei den neuen OKAs (Model NT) hat es zu viel seitliches Spiel zwischen der Vorderachse und dem rechten Federpaket. Ein eingeschobenes Blech eliminiert dieses Spiel und verhilft zu einer päziseren Steuerung.
  • Steuerungsdämpfer
    Der original von OKA verbaute Steuerungsdämpfer war schlichtweg unbrauchbar was sich darin äusserte, dass oft der ganze Wagen so heftig durchgeschüttelt wurde, dass man ihn sofort auf etwa 30 km/h abbremsen musste. Das passierte auf allen möglichen Strassen und bei Geschwindigkeiten zwischen 40 und 80 km/h. Teilweise kam es zu kritischen und gefährlichen Situationen. Den Steuerungsdämpfer haben wir durch ein wesentlich stärkeres Modell ersetzt. Das Problem ist seither nie mehr aufgetaucht. Auch OKA verwendet unterdessen andere, wesentlich stärkere Dämpfer.
  • Verbindung von Chassis und Back-Section
    Das OKA Chassis verwindet sehr wenig, aber doch wesentlich stärker als vorausgesagt und überträgt dadurch zu viel Kraft auf die Back-Section. Die für die Verbindung verwendeten Schrauben wurden verlängert und weitere Federelemente eingebaut, so dass sich die Back-Section leicht vom Chassis abheben kann.
  • Batterien
    Alle Blei-Säure-Batterien wurden durch wartungsfreie AGM Batterien ersetzt. Die 12V Starter-Batterie ist 100 Ah stark und die 12V-Versorgung für die Back-Section kommt von zwei in Serie geschalteten 6V-Batterien mit 380 Ah.
  • Schäkel und Umlenkrolle
    Alle Schäkel wurden durch die 8.1 t SWL (SWL = save work load = garantierte Last beim Heben) Schäkel von ARB ersetzt. Wir haben alle bisherigen Schäkel verbogen, auch wenn sie mit 11 Tonnen angeschrieben waren. Die Umlenkrolle von Superwinch wurde durch das Model 9000 von ARB ersetzt.
  • Solarkontroller
    Aktuell verwenden wir einen "Plasmatronics" PL40 Solarkontroller. Der vorherige war defekt, wahrscheinlich weil irgendjemand am Fahrzeug schweisste, ohne vorher die Batterien abzuhängen.
  • UHF Antennen (UHF = Australischer CB-Funk)
    Die langen, stark und gut aussehenden glasfaserverstärkten Antennen, welche normalerweise auf der Bull-Bar montiert werden gingen laufend, ohne sichtbare äussere Gewaltanwendung, zu Bruch. Ich habe mir die defekten Antennen etwas näher angeschaut und musste feststellen, dass die Herstellungsqualität dieser Antennen eine blanke Katastrophe ist. Es ist schieres Glück, dass die überhaupt funktionieren. Wir haben die Antennen durch eine sehr kurze, flexible Antenne, welche auf dem Dach montiert ist ersetzt. Der Empfang ist wegen der Position viel besser (ca. 10 km) und wenn man sie nicht mit einem Ast abreisst, dann hält sie für immer.
  • Batterie Trennschalter
    Ein "Batterie-Trennschalter" wird installiert um für den Notstart die Starter- und die Haus-Batterie verbinden zu können. Der OKA installierte (alte) intelligente Redarc-Switch ist dafür nicht brauchbar, da er Strom von der Fahrbatterie braucht um die Batterien zusammen zu schalten. Das ist natürlich technischer Schwachsinn, denn er wird ja gerade dann gebraucht wenn die Fahrbatterie leer oder defekt ist. Auch ermöglicht der Schalter das Laden der Fahrbatterie über Solar, Batterieladegerät oder Brennstoffzelle.
  • Wallas Dieselkocher
    Seit wir den Kocher haben (2006) lässt er sich manchmal nicht mehr starten. Der Grund sind hauptsächlich die lausigen Steckverbindungen des Kochers. Alle kritischen Stecker wurden nun entfernt und die Kabel direkt verlötet.
  • Matrize des Schalthebels des Untersetzungsgetriebes
    Bei den NT-Modellen sind die Abstufungen für den Schalthebel nicht innerhalb der erlaubten Toleranz. Das macht es schwierig bis unmöglich alle Schaltpositionen richtig einzustellen. Die Metallplatte muss ausgewechselt werden um den Fehler zu korrigieren.
  • Kondenswasser der hinteren Klimaanlage
    Ein bekanntes Übel der OKA Klimaanlage für den hinteren Raum ist dass sich von Zeit zu Zeit ein Schwall Wasser in die Fahrkabine ergiesst. Das kommt daher, weil der Kondensator genau horizontal montiert ist. Dadurch sammelt sich das Kondenswasser in den Lamellen des Kondensators so lange bis der Fahrer stark abbremst. Das unwillkommene Bad kann dadurch vermieden werden, dass man vor dem Kondensorgehäuse eine Schwallwand anbringt welche das Wasser auffängt und wieder zurück in das Kondensatorgehäuse und so in die vorgesehenen Abwasserleitungen dirigiert.
  • Spritzwasserfeste offene Dachluken
    Durch zusätzliche "Spritzwände" können die Dachluken nun bei jeder Witterung 3 cm geöffnet werden ohne dass auf irgendeine Weise Wasser reinspritzen kann.
  • Original Türgriffe verstärkt
    Die original Türgriffe sind aus Plastik und der Verdrehschutz des Schlosszilinders ist dadurch absolut lachhaft. Das Schloss kann ohne grossen Aufwand einfach mit einem Schraubenzieher aufgewürgt werden. Wir haben nun innen in der Türe eine zusätzliche Aluminiumplatte angebracht und dadurch die Türgriffe enorm verstärkt. Ein absoluter Schutz ist aber nicht möglich.
  • Vorhängeschlösser an den Türen ausgewechselt
    Standard Vorhängeschlösser (Sicherheitsstufe 4) sind einfach zu knacken indem man die Bügel der Schlösser ausreisst. Die Schlösser wurden nun durch Abus 90/50 Schlösser der Titaliumreihe ersetzt (Sicherheitsstufe 8). Ein absoluter Schutz ist aber nicht möglich.

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Last updated: Wednesday, 19.03.2014 5:05 PM



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