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OKA NT Fahrzeug-Beschreibung ab 2015

Fahrzeughersteller: OKA, Bibra Lake, Australia.

Im August 2006 verliess der erste OKA NT die Fabrik in Bibra Lake nahe Perth in West Australien. Es ist der Unsere!
Unterdessen (2017) haben wir mit dem Fahrzeug in Australien, Afrika, Südamerika und Europa mehr als 200'000 km zurückgelegt.

2011: Leider werden bis 2011 nur etwa 20 Fahrzeuge des neuen Typs gebaut, dann schliesst OKA definitiv die Pforten. Über die Gründe lässt sich nur spekulieren. Für uns heisst das, dass wir keinen offiziellen Ersatzteillieferanten mehr haben. Da das Fahrzeug aber zum grössten Teil aus standard Industrieteilen gebaut ist, ist das für uns noch keine Katastrophe. Das Problem ist lediglich herauszufinden welche Bauteile verbaut wurden und wie man sie beschaffen kann.

Der "OKA Owners Club" ist aber immer noch sehr aktiv, und ist sicher für uns da, sollten wir Hilfe brauchen.
Unterdessen gibt es auch OKA Parts Australia, eine Firma in Perth die Teile für die OKAs anbieten.

2018: Der Australische Besitzer von OKA Parts Australia hat nun alle Rechte von OKA gekauft. OKA ist wieder am Leben!

Untenstehend ist die Beschreibung des Fahrzeugs, für die Beschreibung des Camper-Aufbaus bitte diesem Link folgen.

Die technischen Spezifikationen sind unter OKA Spezifikationen zu finden.

Das Fahrzeug

Das ist das Vorgänger-Modell, der OKA LT.

Das linke Bild zeigt das neue Model, den OKA NT nach seiner Jungfernfahrt. Es fehlen aber immer noch ein paar Bauteile.
Das rechte Bild ist von 2017 und zeigt das fertige Fahrzeug mit unserem Camper Aufbau.

Die Fahrerkabine basiert auf einem Stahlrahmen, der mit Stahlplatten beplankt ist, was als Überrollschutz wirkt.

Die XT- und LT-Modelle Modelle sehen von aussen ziemlich gleich aus, aber im Innern hat sich viel geändert.
Der OKA NT ist in vielen Bereichen stärker und besser als seine Vorgänger. Spurbreite, Radstand und Gesamtlänge sind alle ein wenig grösser.

Da es sich bei unserem OKA um den Prototypen des NT-Models, besitzt er auch noch eine LT Kabine. Die neue Kabine gab es damals noch nicht.

OKA verwendet beim Bau ihrer Fahrzeuge viele "Industrie Standard" Komponenten, was es (hoffentlich) einfacher machen sollte, die meisten Ersatzteile auch ausserhalb zu bekommen.

Die Fahrzeuge werden hauptsächlich im Militär- und Mienenbaubereich eingesetzt, sowie von den Australischen Tour-Anbietern für ihre Reisen in den rauen Outback. Dieser Wagen ist perfekt geeignet um als Camper verwendet zu werden, wegen seiner Grösse, der hohen Zuladung und wegen seiner Robustheit.

Unser OKA NT Cab-Chassis wird von einem Cummins Euro 3, 4 Zylinder, 4 Liter Dieselmotor mit Turbolader und Ladeluftkühler angetrieben.
Er liefert 170 PS und hat ein enormes Drehmoment von 600 Nm. Die Maximalgeschwindigkeit ist ca. 120 km/h.

Aus Preisgründen haben wir uns für das, über Kabel geschaltete, manuelle 5-Gang Getriebe entschieden
Der zuschaltbare Allradantrieb wird über das, ebenfalls über Kabel geschaltete, Untersetzungsgetriebe von BAE/Vickers ein- und ausgeschaltet.

Das Fahrzeug hat Stoffpolster, getönte Scheiben und ist für 2 Personen zugelassen.

Das zugelassene Gesamtgewicht des Standard-Fahrzeuges ist 6500 kg.

Die gesamte Federung ist für unser Gewicht auf die Länge zu wenig robust und die Aufhängung schlägt aus. Wir wechseln die Federpakete, die Federbolzen und die Hänger gegen neue Teile aus welche speziell für uns und unser Gewicht angefertigt werden. Die Luftfederbälge werden komplett entfernt. Hergestellt wird das Ganze von der renommierten Schweizer Firma "Bieri Federn- u. Bremsservice AG" in Kriens, Luzern, Schweiz. Das Resultat ist beeindruckend. Der OKA fährt seither wie auf Schienen. Unten einige Details.

Vordere Aufhängung: Da die Federpakete dicker sind (alles 10 mm Blätter) musste der Steuerungsarm höher gelegt werden damit die Steuerstange die Federpakete nicht berührt. Die einzelnen Blätter sind sauber abgestuft. Beim rechten Federpaket wird das nervige, seitliche Spiel mit einem Blech eliminiert.

Hintere Aufhängung: Das neue Federpaket und die neuen Hänger die vorne und hinten identisch sind.

Die neuen 24 mm Federbolzen und die Aufnahmen an Chassis und Hängern sind aus Deutscher Fertigung. Alles ist spielfrei.

Die runden Original Stahl-Dieseltanks werden durch neue Aluminium Tanks von 160 l resp. 190 l Inhalt ersetzt.
Das gibt uns eine Kapazität von 350 l und damit eine Reichweite von etwa 1600 km.
Vor dem rechten Dieseltank befindet sich die Fahrbatterie welche durch ein Riffelblech abgedeckt ist. OKAs Batterie ist normalerweise auf der anderen Seite montiert und nicht abgedeckt.

Die abschliessbaren Originaltankdeckel gehen dauernd kaputt. Wir ersetzen sie durch neue Typen ("Blau" LKW Tankverschluss T 101; 01080-SV-908). Der OKA hat eine eigene, höhergelegte Tankentlüftung. Ist der Tankdeckel auch noch belüftet, so läuft dort, wenn man schräg steht, der Diesel raus. Die Tanks sind nun sicher geschlossen und dicht.

Hauptsächlich für Südamerika wird dir Tankkapazität erhöht. Auf dem Dachträger wird eine Halterung für 4 20 l Dieselkanister installiert. Die Kanister sind normalerweise leer. Das ergibt nun eine Tankkapazität von 450 l Diesel was beim durchschnittlichen Verbrauch von 21 l/100 kmeiner Reichweite von ungefähr 2100 km entspricht.


Vor dem linken Dieseltank befinden der Wasser-Wasser Wärmetauscher und 2 Umwälzpumpen für die Bodenheizung. Auch ein Druckluftanschluss ist hier zu finden. Die Treppe ist im Zwischenramen verstaut und berührt im ausgezogenen Zustand den Boden nicht.

Die Eberspaecher Dieselheizung ist in der Fahrkabine montiert. Das wärmt nachts die Kabine und reduziert zum Teil den Lärm der Heizung. Der Nachteil ist, dass die Kabine im Sommer sehr heiss wird, wenn man das Wasser im Boiler während der Fahrt mit dem Motor erhitzt.

In Südamerika kann man bis auf Höhen über 5000 müM fahren. In der Nacht können die Temperaturen auf unter -20°C fallen.
Das ist ein Problem für den Diesel, da er bei solch tiefen Temperaturen gelieren kann.
Wenn das passiert, kann der Motor am Morgen nicht mehr gestartet werden da sich der Dieselfilter zusetzt.
Um dieses Problem in den Griff zu bekommen installieren wir im linken Tank eine "Arctic Fox" Dieseltankheizung. Das warme Wasser der Dieselheizung wärmt nun auch den Diesel im Tank. Zusätzlich ist in der Heizung ein Höhenkit installiert, so dass diese bis 4500 müM läuft.

Jeder Dieseltank hat seinen eigenen Zyklon-Filter um Wasser und Dreck auszuscheiden.

Auf der rechten Seite oberhalb des Dieselfilters ist die riffelblech-geschützte AGM Starter-Batterie zu finden,
sowie darüber der gut zugängliche Luftfilter. Zum Teil wird der zurückgehaltene Staub gleich unterhalb des Filters ausgeblasen. Dank des im Filtergehäuse vorhandenen Überdrucks und wegen der Form der Gummiabdeckung (Vakuator), kann kein Wasser ins Filtergehäuse gelangen, wenn der Filter unter Wasser steht.
Der eigentliche Schnorchel für die Luftansaugung des Motors ist in die Fahrkabine integriert.

Auch auf dieser Seite gibt es einen Druckanschluss beim Dieselvorfilter.

Zwei starke Abschleppösen sind standardmässig mit dem Chassis verschraubt.

Alle Hauptscheinwerfer sind mit Metallgeflecht gegen Steinschlag geschützt.
Zwischen H4-Scheinwerfer und Fernlicht sind LED-Flutscheinwerfer montiert.

Zwischen Fahrkabine und Gepäckträger sind Kabel montiert. Sie arbeiten als Astabweiser und haben sich bestens bewährt. Äste bis etwa 5 cm Dicke werden so einfach weggedrückt oder brechen.

Zur Erhöhung der Sicherheit in kritischeren Ländern sind die Einstieghilfen der Stossstange nun abgedeckt. Das verhindert, dass jemand das rollende Fahrzeug besteigen kann. Das passierte Ruedi 1973 in Italien mit seinem VW Camper.
Die Türen können zusätzlich mit Vorhängeschlössern der Sicherheitsstufe 8 gesichert ("Abbus" 90/50 Titalium).
Die Seitenscheiben sind laminiert und dadurch nicht mehr so leicht einschlagbar.

Das standard Türschloss kann mit einem Schraubenzieher gewaltsam aufgedreht werden, was einfach zu bewerkstelligen ist, da die Türgriffe aus Plastik gefertigt sind und gegen das Aufsprengen kaum Widerstand bieten.
Die Türgriffe sind nun mit einer Aluplatte verstärkt.

Die Blattfederpakete haben 3 Federlagen unterhalb des Federauges. Damit ist die oberste Lage weniger bruchgefährdet.
An der Vorderachse sind 4 Gasdruck-Stossdämpfer montiert (2 optional).

Viele der gefährdeten Teile sind durch eine Aluminiumplatte geschützt.

Auch die Hinterachse ist mit 4 Gasdruck Stossdämpfern (2 optional) ausgestattet und besitzt eine Differenzialsperre.
Weder die Vorder-, noch die Hinterachse haben Querstabilisatoren. Die Achsen haben einen enormen Federweg.

2011: Nach den vielen Problemen die wir hauptsächlich mit den Differenzialen hatten (2 ausgetauschte Achsen und 8 Differenziale auf Garantie) haben wir beschlossen die Differenzialsperren für immer zu entfernen. Differenzialsperren sind sehr materialbelastend und unsere Achsen sind von schlechtester Produktionsqualität. Die zwei Parameter vertragen sich nicht. Dazu ist unser Wagen doch sehr schwer was zu weiteren Belastungen führt.

Die Räder sind für "Central Tyre Inflation" vorbereitet. Sie haben Anschlüsse zur Entlüftung. Da Differential (geölt) und Räder (geschmiert) mit einer Dichtung getrennt sind, sollten die Räder zum Druckausgleich belüftet sein, da sich die Räder bei Wasserdurchfahrten abkühlen und somit in diesen ein Unterdruck entsteht. Dadurch besteht die Gefahr, dass Wasser in die Radlager eindringt.

In der Mitte sieht man das Kabel geschaltete Untersetzungsgetriebe.

Das Zwischengetriebe wird in Südamerika auf Garantie ersetzt, geht aber wegen gebrochener Lager im Schaltmechanismus trotzdem wieder kaputt. Glücklicherweise kann diese Reparatur "im Busch" relative leicht selber durchgeführt werden.

2018: Um weitere Fehler zu vermeiden ersetzen wir die Lager im Schaltmechanismus durch Stahlscheiben.
Auch ist das neue Zwischengetriebe schwer zu schalten. Zufällig arbeiten wir bei OKA an einem anderen, defekten Zwischengetriebe und bemerken, dass das Spiel von zwei Lagern eines Zahnrades des Eingangsschafts bei der Produktion nicht eingestellt wurde. Eine Inspektion zeigt, dass das auch bei uns der Fall ist. Nach dem korrekten Einstellen lässt sich das Zwischengetriebe problemlos schalten. Das scheint ein weitverbreitetes Problem dieser Getriebe zu sein.

Direkt hinter dem Untersetzungsgetriebe (als dicke metallene Scheibe sichtbar) ist die ebenfalls Luftdruck-aktivierte Handbremse sichtbar. Da sie auf das Untersetzungsgetriebe wirkt, werden alle 4 Räder gebremst, sofern der Wagen im 4WD Modus ist. Dafür funktioniert sie überhaupt nicht, wenn der Wagen im 2WD Betrieb ist und ein Rad aufgebockt ist.

An beiden Achsen sind starke innenbelüftete Scheibenbremsen verbaut. Sie werden über luftdruckgesteuerte Hydraulikzylinder (air over hydraulics) bedient.

Da die Motorbremsleistung des OKAs beim bergabfahren wegen unseres Gewichts zu klein ist, bauen wir als Erste eine "PacBrake" Abgasbremse ein. Das Resultat ist fantastisch. Die Abgasbremse wird über die elektronische Motorsteuerung kontrolliert und funktioniert so auch mit dem Tempomat. Trotz des ganzen Automatismus kann sie mit Gas- und Bremspedal jederzeit manuell zu- oder abgeschaltet werden. Im gleichen Atemzug haben wir auch die Auspuffanlage mit einer aus rostfreiem Stahl ersetzt.

Die 305/70 R 19.5 Michelin XDE 2+ Schlauchlos-Reifen sind auf zusammen geschraubte "Titan" 19.5" x 8 1/4" Felgen montiert.

Die Vorderräder sind mit AVM Freilaufnaben ausgerüstet, um auf Normalstrassen den Dieselverbrauch zu reduzieren. Die Freilaufnaben sind durch Einstieghilfen geschützt

Das Ersatzrad ist hinten, unter dem Fahrzeug angebracht, was den hinteren Böschungswinkel negativ beeinflusst

The 8 GFK Sandbleche von "sandbleche.de" (150 x 40 cm) sind mit einem Traggestell an die Hinterwand des Aufbaus montiert. Mit 8 Sandblechen kann man sich eine Strasse legen. Sehr empfehlenswert!

Anstelle einer schweren hydraulischen Winde setzen wir eine HIT 32 Handwinde von "Habegger" ein. Sie hat eine Hebekraft von 3.2 t. Eine Handwinde ist natürlich viel langsamer als eine hydraulische Winde und es braucht eine gehörige Portion "Ellbogenöl" um sie zu betreiben, aber Zeit sollte beim Winden eigentlich kein Faktor sein. Auf der anderen Seite hat die Handwinde den Vorteil, dass man sie auf jeder Seite des Fahrzeugs benützen kann und so den Wagen auch rückwärts ziehen, oder seitlich stabilisieren kann.

Wenn wir einmal keinen Ankerpunkt finden so vergraben wir im weichen Gelände das Reserverad. Für harten Untergrund führen wir ein paar starke "Stahlheringe" mit. Sandanker haben sich im weichen Gelände nicht bewährt. Sie werden einfach durch das Gelände geschleift. Es ist meistens ein Problem einen brauchbaren Ankerpunkt zu finden. Darum führen wir etwa 100 m Dynarope Seil mit. Das sollte genügen - hoffentlich.

Die Reihenfolge bei der Bergung ist meistens dieselbe: Luft ablassen, Luft ablassen, Luft ablassen. Wenn das nicht klappt, Wagen aufbocken, auf Sandbleche stellen und eine Fahrbahn bauen. Erst wenn das auch nicht funktioniert, die Winde benutzen.

OKAs Standard Armaturenbrett nimmt 2/3 der Kabinenbreite in Anspruch. Es enthält alle Standard Instrumente und Schalter und hat bereits vorhandene Löcher für ein UHF CB-Funkgerät, sowie weitere Instrumente und Schalter.

Das zusätzliche, (nicht von OKA gelieferte) UHF CB Funkgerät ist in der linken oberen Ecke wo es vom Beifahrer gut bedient werden kann.

Der Autoradio, resp. CD/MP3 Player hat ein iPod Interface angeschlossen. Der iPod wird im Outback vielfach die einzig vorhandene Musikquelle sein. Nichts desto trotz, hört wahrscheinlich niemand in einem OKA Musik, weil sie vom Motorenlärm unbarmherzig übertönt wird.

In der Mittelkonsole befinden sich von links nach rechts:
- UHF CB-Funk Mikrophon
- Reserve (hot standby) GPS (findet hauptsächlich beim Wandern und Fahrradfahren Verwendung)
- Bedienungshebel für die über Luftdruck geschaltete Handbremse.

Die Konsole auf der linken Seite der Kabine ist speziell für die Navigation angefertigt worden und enthält das Haupt-GPS und den Tablett-PC der in seiner Docking Station montiert ist.
Beide Bildschirme können bei Sonnenlicht gut abgelesen werden.

Auch können mit Hilfe vom Satellitentelefon mit Hilfe der onsatmail-Software eMails gesendet und empfangen werden.
Das funktioniert auch während der Fahrt und praktisch an jedem Ort der Welt.

2016: Die Dockingstation des Tablett-PCs muss mehrfach modifiziert werden, da der PC auf schlechten Strassen aus seiner Halterung fällt und/oder die Verbindung zu den angeschlossenen USB-Geräten verliert. USB Verbindungen sind generell nicht Offroad tauglich.

Der Beifahrer hat eine eigene Spotlampe. Vor den Lampen ist der Nothammer um die Seitenscheiben einzuschlagen zu können und daneben der Rauchmelder, der wegen der Dieselheizung eingebaut wurde.

Der Motorraum zwischen den Sitzen ist mit einem schweren Teppich isoliert.
Das reduziert drastisch die Lautstärke im mittleren und hohen Frequenzbereich.

Hinter dem Beifahrersitz befinden sich ein Gestell. Darauf befinden sich 2 rote Plastikboxen mit Notfallmaterial und medizinischem Zeugs.
Diese können im Falle eines Fahrzeugbrandes zusammen mit dem Satellitentelefon sofort aus dem Fahrzeug genommen werden.

Das Satellitentelefon ist direkt über den Boxen installiert, läuft immer und wird immer geladen.

Die externen Antennen für beide GPS und das Satellitentelefon befinden sich auf dem Dach des Aufbaus und sind durch eine Polycarbonate Platte geschützt. Auch wenn die Antennen theoretisch Wasserdicht sind, so müssen sie über dem maximalen Wasserstand auf dem Dach montiert werden!

Oberhalb der Boxen ist auch die Eberspaecher Warmwasser-Dieselheizung montiert.

Ladestationen für zwei zusätzliche, tragbare CB-Funkgeräte sind im Handschuhfach montiert.

Die Geräte werden verschieden benutzt:

- zur Kommunikation zwischen Fahrer und Beifahrer, wenn der Beifahrer ausserhalb des Fahrzeugs ist.
- Weitere Fahrzeuge ohne Kommunikation mit uns reisen.
- Ein Gerät ist normalerweise im Notfallkoffer für die Kommunikation im Notfall.

Zwischen den Sitzen sind 2 Rako-Boxen befestigt die Strassenkarten, Reiseführer, Dokumente und andere Dinge enthalten die man während der Fahrt braucht.

Hinter dem Beifahrersitz ist ein 6 kg Feuerlöscher ist, ein elektronisches Rostumwandlungsgerät (Hokuspokus) und die am häufigsten gebrauchten Schäkel und Bergegurten zu finden.

Dort sind auch zwei Batterietrennschalter montiert. Der Eine erlaubt es die Starbatterie vom System zu trennen und der andere die Haus-Batterie zum Starten des Motors zu benutzen.

Oberhalb des Feuerlöschers sind 2 Atemmasken montiert. Diese schützen für 10 Minuten vor Rauchvergiftungen. Bedingung ist natürlich, dass zum Atmen noch genügend Sauerstoff vorhanden ist. 10 Minuten sollten genügen um vor nahenden Waldbränden oder Buschfeuern zu fliehen oder um bei einem Unfall in einem ein Tunnel den nächsten Notausgang zu erreichen.

Für seriösere Reparaturarbeiten kann an der Stossstange ein veritabler Schraubstock montiert werden. Da der Inverter konstant 3000 W an Leistung liefert, können daran alle gängigen Maschinen wie Bohrmaschine, Winkelschleifer usw. betrieben werden. Das Einzige was wir bis jetzt noch nicht können ist seriös schweissen, aber das wird sich bald ändern.

Über alles gesehen ist unser OKA ein richtiges Expeditionsfahrzeug.

 

 

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Last updated: Sunday, 22.07.2018 12:11 PM



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