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Tunesien

Ksar Ghilane - Tunis

Etappendaten

Datum
6. April- 13. April 2002
Etappe
Nähe Ksar Ghilane - "Nadelöhr" - Douz - Es Sabria - El Faouar - Chott Bou Charab - Chott El Jerid - Kebili - Chott El Fejaj - Steftimi - Es Segui - El Lehman Gebirge - El Haffey - Col du Haddège - Sakket - Gafsa - Metlaoui - Magrou - Gorge de Selja - Redeyef - Moulares - Magel Bel Abbès - Fériana - Bouderies - Thala - Rouhla - Makthar - Kef El Gafia -Ksar Lamsa - El Fahs - Aqueduc Romain - Tunis

 

Etappen- Karte siehe unten

 

6. April 2002

Nähe Ksar Ghilane - Ksar Ghilane - "Nadelöhr" - Douz

Es ist eine herrliche Morgenstimmung.

Wir finden viele Spuren im Sand ..... wer das wohl war? Und das? Das kennen wir hingegen.

Hmm.... ein Skorpion? Diese hat keinen Anfang und kein Ende .....

Zum Frühstück gibt es das vielgepriesene, auf dem Feuer gebackene, Brot des Vorabends.
Leider hat es viel zu wenig ....

Heute wird es spannend.
Wir werden auf dem Weg nach Douz bei Ksar Ghilane das "Nadelöhr" überqueren müssen ... oder 180 Km Umweg in Kauf nehmen.

Vor uns die Oase Ksar Ghilane. Pferde sind in der Wüste eher selten zu sehen.

Antike und Moderne nebeneinander.

Ein Bad tut immer gut.
Auch hier war das fliessende Wasser herrlich warm, wie zuhause in der Badewanne.

Wir sahen eine Gruppe von Störchen herumstelzen.
Bei uns war niemand schwanger - Ehrenwort!

Es wird immer sandiger .... DAS NADELÖHR!!
Vor der Durchquerung dieses ca. 400m breiten Dünengürtels hatte jeder von uns die Hosen gestrichen voll.
Zu alledem war in der ersten Hälfte auch noch ein Höhenunterschied von ca. 30 m zu überwinden.
Wir diskutierten ernsthaft über die Sinnlosigkeit der Durchfahrt doch Martin Krauer lachte nur.

Die Instruktionen waren ganz klar:
Das Auto wird für die ganze Durchquerung von ca. 2 Minuten im 2. Geländegang am Rande des roten Drehzahlbereiches gefahren.
Jetzt nur den Fuss nicht vom Gas und ja nicht schalten.
Unglücklicherweise mussten wir die Dünen von der steilen und weichen Seite her anfahren.
Da wir den schwersten Wagen hatten, musste wir als erste darüber fahren.
Die schwierigere Hälfte ist geschafft!

Gilles hatte den kleinen Noah im Auto, welcher begeistert mitfieberte.

Überraschenderweise hatte auch der Jeep keine Probleme.
Danach stieg Rüedel's Selbstwertgefühl wieder merkbar an, war er doch mit seinem "Gschwür" laufend im Sand versoffen.

Auch der Opel Frontera kam durch.
Man sieht aber deutlich wie stark er sich wegen der zu weichen Federung eingrub.

Ein kleiner Fahrfehler und man steht plötzlich gefährlich schräg in der Landschaft.
Wäre Peter hier weitergefahren, hätte es den Wagen überrollt.
Da er aber früh genug stoppte, war es einfach den Wagen wieder flott zu kriegen.
2. Anlauf .... viel "Sand" um nichts.

Der Chef gibt Anweisungen.
An dieser Stelle haben bereits zwei Fahrer von früheren Touren ihre Wagen zu Schrott gefahren.
Sie waren zu weit geflogen und zu hart gelandet.

Rallyefahrer Gilles mit Copilot Noah.

Der Motor in Bruno's Nissan ist zu schwach für solche Strapazen. Andreas's Defender hatte keine Mühe.

Die "Geiss", Ueli's VW der eigentlich ein Toyota HiLux ist, schaffte es spielend.
Das Fahrzeug hat eine australische "Old man Emu" Federung und ist höhergelegt.
Es ist eine Freude ihm beim Fahren zuzusehen.

Yeah!! Geschafft. Das war Abenteuer pur. Wir werden diese Stelle nie mehr vergessen.
Dies war ein hart verdientes Mittagessen.

Mitten in der Wüste finden wir ein "Cafe".
Jeder findet hier irgendwie sein Einkommen.

Die Einheimischen reisen hier mit absolut unzulänglichen Fahrzeugen.
Sie hatten offensichtlich vor das "Nadelöhr" in umgekehrter Richtung zu durchqueren.
Die armen Teufel hatten nicht mal Wasser zum trinken dabei und es war ganz schön warm.
Wir haben sie dann mit ein paar Flaschen versorgt.

Verschiedene Welten .... Stilleben.

Auf den Dünenkämmen werden Palmblätter eingesteckt um die Wanderung der Dünen zu bremsen.

Campingplatz von Douz.
Hier in der Stadt waren sicher qualifizierte Pneuhändler zu finden....
Bruno musste bei seinem Nissan auch die vorderen Stossdämpfer ersetzen.

7. April 2002

Douz - Es Sabria - El Faouar - Chott Bou Charab

Das Tor zum Souk von Douz. Man(n) trifft sich auf dem Hauptplatz um zum Domino und einem Schwatz.

Eine Autoreparaturwerkstatt ...... Aha!! Der qualifizierte Pneureparateur ist gefunden...

Susi und Heidi lernen einen sehr sympathischen Beduinen kennen.
Er führt seine Künste als Musiker vor. Lotfi ist Händler, Beduin und Bandleader einer 5 Mann Band. Er verkauft auch seine bespielten Kassetten. Er spricht und schreibt Arabisch und Französisch, hat eine Mailbox über welche Susi mit ihm immer noch kommuniziert und Photos austauscht.

Rush-hour.

Der Kamelmarkt vor Douz

Obwohl der Zeltplatz angenehm und ruhig war, wollten wir heute bereits wieder weiter.

Martin hat uns noch sein "privates" Sandrosenfeld versprochen. Also legen wir wieder los.

Brettere!! Der Salzsee war so flach das wir mit 80 Sachen darüber fahren konnten.
Auf der Hinfahrt zum Sandrosenfeld hat Martin bei einer Einsandung irgendwo seine Autonummer verloren.
Frontera die unendliche .... De hockt aber au uf jede Huufe ufe wo er cha finde!!
Dabei hat er vermutlich seine Autonummer verloren.

Wir erreichen ein sehr schönes Camp im Sand, nahe dem "privaten" Sandrosenfeld von Martin.
Wir geniessen den Apéro in dieser herrlichen Umgebung.

Der Abend endete in einer schönen Stimmung, welche Peter und Heidi für eine Phototour zu den nahen Dünen nutzten..... ... mit e chlii Gammakorrektur g'seht die Photi no viil besser us. Eifach schön.

8. April 2002

Chott Bou Charab - Chott El Jerid - Kebili - Chott El Fejaj - Steftimi - Es Segui

Eine spinnt immer. Sie war gut Handteller gross ...
Der Skorpion ist zwar nur etwa 5 cm lang ... aber de Siech isch ächt! Wir haben ihn unter Hausi's Zelt gefunden.
Diese "Käfer" brauchen weder Sandbleche noch Zusatztanks!

Die vor ein paar Tagen abgerissene Auspuffaufhängung muss schon wieder repariert werden.
Für uns kam Wüstenregel 376a zur Anwendung: Wenden an Ort im weichen Sand ist ungesund. Schaufeln .....

Martin's "privates" Sandrosenfeld.
Leider (oder gottlob) sind die Dinger recht fragil, sonst würde man viel zu viele nach Hause schleppen.
Das ist schon ein grösseres Exemplar, ca. 60 cm hoch. Wir haben das Gebilde mit Druckluft teilweise ausgeblasen.

Die Kamel-Eltern haben immer versucht die Kleinen zu verstecken.

Hurra! Was für ein Zufall!
Mitten in der Wüstehaben wir Martin's Autonummer wieder gefunden.

Das Fort diente in einem Star Wars Film als Kulisse.
Das obligate Gruppenbild: Oliver, Lislotte, Martin, Susi, Ruedi, Peter, Heidi, Ueli, Bettina, Dario, Andrea, Gilles, Rachel, Ruedi (Rüedel), Hausi, Bruno. Martin und Susan sind am photographieren.

Heute ist das Fort eine Touristenattraktion und dient als Restaurant. Es war echt heiss ......

Massenlager, resp. Hoteltrakt des Forts.

Generationen-Begegnung.

Fata Morgana im Chott El Jerid.
Wir fahren durch Gegenden mit viel Wasser aber es ist salzig und ungeniessbar.

Vor Kebili
Gerüstbau à la Tunesiènne in Kebili

Fata Morgana im Chott El Fejaj
Die Natur ist unbarmherzig.

He? Suchen wir den Froschkönig .....? ....
Nichts, nur etwas Wasser finden wir in 50 - 60 cm Tiefe im eigens gebuddelten Ziehbrunnen.

Sicht auf das El Leham Gebirge.
Hier wohnt ein echter Beduine mit seinen Ziegen. Die Beduinen sind Meister im Improvisieren.

Das Nachtlager am Fusse des El Leham Gebirges.
Das allabendliche, gemütliche Zusammensein auf dem "Dorfplatz".

Blümser.
Der Skorpion ist ein Riese, ca. 12 - 14 cm lang und verdammt aktiv. Gefunden haben wir ihn am Rand des Camps.

9. April 2002

Es Segui - El Lehman Gebirge - El Haffey - Col du Haddège - Sakket - Gafsa

Am nächsten Morgen steigen wir auf den El Leham.
Das Wetter ist leider etwas trüb, sonst sähe man noch viel weiter in den Süden.
Die Mitglieder der heutigen "Expedition El Leham".

Was die Witterung so alles hinbringt ist erstaunlich.
Das ist Stein, nicht Lehm.

Starphotograph Hanhart.
Die obligaten Blümser ...und Disteln ... und vertrockneten Büsche.

Blick zurück vom El Haffey. Die Faltungen kamen vor Ort besser zur Geltung.

Anfahrt zum Col du Haddège.
Hier fliesst ein kleiner Bach. Erstaunlich was der an Vegetation zu versorgen vermag.

Col du Haddège .... Richtung Sakket. Das Gebirge ist etwas über 1100 m hoch.

Noah ist wie immer zufrieden mit sich und der Welt.

Exemplar der "Steh-Schwanz-Ameise", etwa 4 cm gross und mega-gefährlich.
Frisst auch kleine Kinder.

10. April 2002

Gafsa - Metlaoui - Magrou - Gorge de Selja - Redeyef - Moulares - Magel Bel Abbès - Fériana - Bouderies

Das bereits geräumte Nachtlager in einem Flussbett westlich von Gafsa.

Metlaoui eine Stadt im Gebiet der Phosphatminen. Der Chef geht einkaufen, wir haben Pause.

Enorme Formen hervorgerufen durch die Erosion.
Auch hier bringt die Witterung interessante Formen zustande.

Sicht auf die "Gorges de Selja" bei Magrou.
Das "Wasser" des Flusses besteht aus Phosphatschlamm aus den Aufbereitungsanlagen.

Söll i oder söll i nöd? Dieser "Guide" hat uns gezeigt, wie man aus "nichts" eine Riesenshow macht. Er war ein hervorragender Erzähler / Verkäufer / Bluffer.
Noah macht einfach alles mit.

Der Blick zurück aus der Schlucht.

Bei unserer Rückkehr waren Kamele da. Was für ein genialer Zufall!!

Ich bin das schönste Kamel. Wir kleinen präsentieren uns gerne.

Haued doch ändlich ab - Schiis-Tourischte!!

Die Passstrasse die wir hier befahren gibt es auf der Karte nicht.
Sie führt von Süd nach Nord über das Gebirge nach Redeyef.
Wetter, Aussicht und Strasse sind super.

Hier noch ein Blick Richtung Süden.

Die Schlucht ist unheimlich tief.
Selbst Peter wird es etwas zu steil ..... "Suech der diis Motiv doch selber!"

Noah ... immer zufrieden ....

Nachtlager nahe Bouderis, unmittelbar an der Algerischen Grenze.
Das Lager wurde (zwei Tage nach dem Attentat auf die Synagoge von Djerba) die ganze Nacht von der Tunesischen Armee bewacht.
Am Abend von Heidi's Geburtstag gab es ein richtiges Schlemmermahl mit Apéro, Fleisch, Wein und Dessert-Buffet. Natürlich alles nur vom Feinsten.

Die Küche steht bereit zum Herrichten des grossen Essens.

11. April 2002

Bouderies - Thala - Rouhla - Makthar - Kef El Gafia

Heute war die "Bergstrassen-Challange" angesagt.

Bei ziemlich viel Wind und Sand ging es quer durchs hügelige Land Richtung Nord-Ost.

Rüedeli's behütete Patina der Phosphat-Schlamm-Flussdurchquerung.
Sie wurde dann auf der Fahrt von Genua in die Schweiz doch noch abgewaschen.

Für uns war dieser Teil der Strecke "en riise Plausch".
Wenn sich zwei verstehen, haben sie den ganzen Tag Arbeit.
Die Piste wäre mit leeren Fahrzeugen problemlos zu durchfahren. Gewisse Fahrzeuge hatten durch die Beladung aber einen hohen Schwerpunkt.
Zudem war jedes unserer Fahrzeuge bis zum Limit beladen, lag entsprechend tief und war träge. Entsprechend schnell kamen sie auch ins Rutschen.

Gute Böschungswinkel waren gefragt, gute Verschränkung war Voraussetzung. Die einzelnen Passagen waren anspruchsvoll aber ungefährlich.

Tier-Transport à la Tunesiènne.

12. April 2002

Kef El Gafia -Ksar Lamsa - El Fahs - Aqueduc Romain - Tunis

Zurück im Hafen von Tunis.
Adieu, Tunisie!

Hüt trifft me scho Jugentlichi jede Alters i de Baare.
Hey! Dee Spagett isch miine!!
Uups!
Scharf!

13. April 2002

Tunis - Genua - Schweiz

Ein letztes Zusammensitzen. Werden wir uns wohl irgendwann wiedersehen?
Es war ein fantastisches Team vom ersten bis zum letzten Tag. Wir hatten nie auch nur die kleinste Unstimmigkeit zwischen irgendwelchen Teilnehmern.
Es war in Super-Erlebnis.


Bastia auf Korsika und die Nordspitze Korsikas.

Einfahrt von Genua.
Da waren wir doch schon einmal ......

 

 

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Last updated: Monday, 21.06.2010 8:22 PM


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