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Australien 2003

5. / 6. Dezember 2003

Zürich - Perth

Ruedi's Immigration und ein Besuch bei OKA, um das Fahrzeug ausmessen zu können, ist das Ziel dieser Reise.
Man könnte es schon fast ein Business Trip nennen!

Da Ruedi wegen seinem Rücken immer noch etwas aufpassen muss, erlauben wir uns für die Hinreise den Luxus Business Class zu fliegen.
Singapore Airlines offeriert in der Business Class richtige Betten.

Als Economy Class Flieger wissen wir natürlich nicht, wie das in der Business Class funktioniert.
Erst tragen wir unser Handgepäck selber in den oberen Stock.
Dann merken wir vor lauter Organisation des Over-Head-Compartments nicht, dass der Stewart schon lange bereit steht, um unsere Jacken abzunehmen und in der Garderobe aufzuhängen, da in der Business Class ja die Jacken nicht in das Over-Head gemostet werden ....
Susi's Bruder Hans-Peter, der bis Singapore mit uns fliegt, führt uns dann in die Gepflogenheiten der Business Class ein.

Beim Abflug in Zürich kommt einem das Lied von Reinhard May in den Sinn " ... über den Wolken muss die Freiheit wohl Grenzenlos sein ... ".
Der Üetliberg und die Lägern schauen aus dem Nebelmeer heraus. Über den Säntis verlassen wir die Schweiz Richtung Singapore und Australien.

Wir werden die ersten 4 Stunden des Fluges regelrecht gemästet und geniessen es ungemein.
Business Class ist schon sehr speziell, man kann sich gut daran gewöhnen. Wenn es nur nicht so verd ... teuer wäre!

In Singapore trennen sich dann unsere Wege. Hans-Peter fliegt direkt weiter nach Brisbane und wir nehmen den Flug nach Perth.

Der Australische Kontinent zeigt sich von seiner besten Seite.

Bald schon sind wir in Perth. Gespannt auf die Immigration stehen wir bei der Passkontrolle an.
Ruedi zückt seinen Schweizer Pass mit dem Permanent Resident Visa drin und wird nach einer kurzen Kontrolle im Computer durchgewinkt.
Etwas erstaunt fragen wir die Beamtin, wo wir jetzt zur Immigration hin müssen.
Sie meinte etwas amüsiert, dass sei eben geschehen, der Immigrationsprozess sei schon in der Schweiz passiert.
Sie habe nur noch eintragen müssen, dass er in der gegebenen Einreisefrist wirklich nach Australien gekommen sei.
Erleichtert machen wir uns auf den Weg zur Gepäckausgabe und zum Mietwagen.

Im Hotel werden wir bereit erwartet und freundlich begrüsst.
Bald schon sitzt Ruedi auf dem Balkon unseres Appartements und spielt in seinem Zweit-Heimatland Gitarre.

7. - 18. Dezember 2003

Perth und Umgebung; bei OKA

Knappe 2 Wochen haben wir Zeit, um bei OKA das Fahrzeug auszumessen.
Dazwischen geniessen wir aber auch Perth.

Sicht auf Perth von der Süd-Perth und vom Kings Park her.

Im Kings Park blühen viele Australische Pflanzen wie Kangaroo Paw (Känguru Pfote) , Bottle Brush (Flaschenreiniger Bürste) oder auch Warratha.

Auf dem Weg zur OKA in Bibra Lake sehen wir auch einen Black Boy (Grassbaum).
Der Black Boy trägt seinen Namen, weil er zum Wachsen abgebrannt werden muss und weil es im Dunkeln aussieht, als ob ein Junge mit einen Speer hinter dem Grassbaum stehen würde.
Auch blühende Christmas Trees sehen wir. Sie blühen immer zum Beginn der Regenzeit im Dezember, sprich zu Weihachten. Daher ihr Namen.
Als wir zum Mittagessen einmal an einen kleinen See fahren hat es eine Gruppe schwarzer Schwäne.

Bei OKA haben sie, da unser Fahrzeug ja erst auf dem Reisbrett existiert, extra Teilstücke von Fahrzeugen bereit gestellt.
Obwohl wir CAD Zeichnungen der wichtigsten Teile des neuen Fahrzeugs erhalten wird alles an bestehenden Fahrzeugen ausgemessen und mit dem Meter daneben fotografiert.

Von den Radkästen brauchen wir die genausten Zeichnungen, da wir noch nicht wissen, ob wir beim geplanten Koffer auch Radkästen bauen müssen.
Dies wird abhängig werden von der Höhe des Fahrzeugs, die wenn immer möglich 2,96 Meter Höhe (die Höhe des grössten Containers) nicht überschreiten sollte.
Der Federweg des Rades ist darum sehr wichtig.

Die Fahrerkabine wird auch inspiziert. Wir stellen fest, das es noch viel Platz für zusätzliche Anzeigen für die Zusatztanks usw. hat.

Damit wir uns unser Häuschen besser vorstellen können hat uns OKA einen Bus-Body zum Ausmessen hingestellt.
Dieser Teil wird von den Touroperators benutzt und ist ein guter Anhaltspunkt für die Höhen- und Breitenverhältnisse.
Wir stellen fest, dass beim Bus-Body die Radkästen anders gemacht sind als beim Pick-Up Truck, den wir ausgemessen haben, da der Bus-Body mit weniger Gewicht belastet wird.
Also gilt es die Radkästen noch einmal genaustens zu vermassen.

Das Chassis unseres OKAs steht bereits bereit. Es ist ein komisches Gefühl sein zukünftiges Fahrzeug in solch einem "Zustand" vor sich zu sehen.
Wir können die Drucklufttanks vermessen was für den Zwischenrahmen des Fahrzeugs wichtig ist.
Obschon wir eine genaue Zeichnung der Null-Linie haben sind auf jenem Schnitt Sachen wie diese Tanks nicht ersichtlich.

Am Abend ist Ruedi jeweils mit dem Nachführen der Zeichnungen beschäftigt.
Oft muss er zum Zeichner zurück, weil ihm Sachen nicht klar sind.

Bald schon ist es klar, dass wir selbst mit Radkästen und einer Innenhöhe von nur 1,85 Meter die Wunschhöhe von 2,96 Metern nicht schaffen werden.
Wir beraten uns mit Alex von Alu-Star in Deutschland und fragen ihn noch, was für Masse er noch brauchen wird für den Zwischenrahmen.

Da uns OKA noch keinen definitiven Termin für die Auslieferung des Busses in Deutschland geben kann müssen wir möglichst viele Angaben haben, um nötigenfalls das "Häuschen" auch bauen zu können, ohne das Auto vor Ort zu haben.

Trotz den vielen Stunden die wir bei OKA verbringen finden wir noch Zeit uns Perth und Umgebung etwas genauer anzuschauen.

Im Hafen von Freemantle befindet sich im Maritime Museum ein ausgedientes Unterseeboot der "Oberon" Klasse.
Die Führung durch das Boot zeigt die sehr engen Platzverhältnisse an Bord.
Wir sind beide wieder froh, draussen an der frischen Luft zu sein.

Nach fast 2 Wochen Perth reisen wir noch an die Gold Coast zur Hochzeit von Susi's Bruder Bruno. Wir machen auch noch ein paar Besuche bei Susi's Vater und bleiben über Weihnachten.
Auch besuchen wir unsere Kollegen John und Margareth, auf deren Land wir dann später einen Shed aufstellen dürfen, um unseren "Grümpel" zwischenlagern zu können.

Am 26. Dezember geht es wieder zurück in die Schweiz, noch für die letzten 1 1/2 Jahre.
Auf dem Weg zum Flugplatz passiert dann noch ein kleines "Malör" ....

Susi fährt zu schnell und kassiert noch eine Busse über 100 AU$!

Wenn wir das nächste Mal nach Australien kommen, dann werden wir schon auf unserer grossen Reise sein.

 

 

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Last updated: Tuesday, 13.03.2012 3:27 PM


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