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Australien 2006

Kununurra - Savannah Way - Alice Springs

Routen Details

Datum
5. September - 23. September 2006
Route
Kununurra - Ivanhoe Crossing - Katherine - Bitter Springs (Mataranka) - Roper Hwy - Roper Bar - Lomarieum Lagoon - Savannah Way - Burketown Crossing - Butterfly Springs - Borrollola- Carpentaria Hwy - Tablelands Hwy - Caranbirini Cons Res - Lower Amazon Lagoon - Barkley Homestead - Davenport Range NP - Sandover Hwy - Alice Springs
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Routenplan (Klicken zur Grossanzeige in separatem Fenster)

Kununurra- Roper Bar

Während der Nacht in Kununurra bleibt es schwül und die temperatur fällt nicht unter 20°C.
Na ja, es ist ja bereits der 5. September und das bedeutet Sommer und hier oben eben auch Heisse undfeuchte Tage und Nächte.

We stehen früh auf und fahren ins Spital, wo die Aerzte bestätigen, dass es sich bei Ruedi's Fieber um eine Blasenentzündung handelt.
Da sie möchten, dass wir, für den Fall von Komplikationen, die nächsten 3 - 4 Tage in Kununurra bleiben, gehen wir auf den Ivanhoe Village (Big4) Caravan Park, den selben Camping Platz, wo wir schon 1995 waren.
Da die Temperaturen im Schatten 46°C erreichen, beschliessen wir die Stadt Morgen, sobald wir mit dem Kleiderwaschen fertig sind, wieder zu verlassen.

Am Mittwoch des 6. Septembers, noch auf dem Campingplatz, erwachen wir am Morgen durch das Geräusch eines grossen Feuers, welches schnell grösser zu werden scheint.
Den Rauch können wir riechen, das nahe Feuer aber nicht sehen. Das macht und nervös.
Wir überlegen ob wir uns wir uns nicht sofort für die Abfahrt vorbereiten sollten.
Susi beginnt zu packen und Ruedi versucht herauszufinden was Sache ist.
Gleich darauf ist Entwarnung: etwa 100 m neben dem Campingplatz werden Zuckerrohfelder abgebrannt. Wir gehen und das natürlich ansehen.

Dann verlassen wir die Stadt in Richtung Ivanhoe Crossing.

Es ist eine interessante Flussduchfahrt. Obwohl man auf einer Betonpiste dem Damm entlang fährt ist es gewohnheitsbedürftig, da das 35 - 40 cm tiefe Wasser sehr schnell fliesst.

In der Mitte des Flusses auf einem Felsen, kann man kleine Krokodile (diesmal sind es Salties!) liegen sehen.

Wir "erforschen" in der näheren Umgebung alle uns empfohlenen Schluchten und Uferbschnitte des Ord River. Da wir uns hier in Krokodil-Gebiet befinden, sind wir sehr vorsichtig wo wir hingehen.
Obwohl das Wasser des Ord-River sehr einladend, und die Aussentedmeratur mit 38°C heiss ist, könnte schwimmen hier leicht zum tödlichen Vergnügen werden.
Da hier wärend der Regenzeit viele Gegenden überschwemmt werden, können Salzwasserkrokodile (Crocodylus porosus) oder "Salties" in allen Sümpfen, Lagoonen und Flüssen bis ca. 100 km im Landesinneren gefunden werden.
Es wurden auch schon Exemplare 100 km vom Ufer entfernt im Meer angetroffen.
Salties werden bis 6 m lang und erreichen an Lank über kurze Distanz eine Geschwindigkeit von bis zu 60 Stundenkilometern.
es ist also vorsicht angebracht. Obwohl wir sie vielfach nicht sehen, sehen sie aber uns bestimmt.

Wir campieren direkt am Ivanhoe croosing. es ist ein schöner Platz mit herrlicher Aussicht auf die Furt und zudem haben wir von hier aus mit unserem "Mini-Max" Wireless-Modem Internet Access.

Wir bleiben für die nächsten 2 Tage hier und geniessen den interessanten Platz.
Wie können einigen Ibissen (Ardea intermedia) und Reihern (Nycticorax caledonicus) beim fischen zusehen. Ein anderer Ibis scheint heute aber mehr interesse an Insekten zu haben.

Die Nächte sind, mit etwas über 20°C recht warm, tagsüber ist es heiss und feucht.
Wir müssen unbedingt im Winter einmal hierherkommen und an diesem idyllischen Platz einige Tage verbringen.

Am Freitag den 8. September fahren wir weiter zum 500 km wit entferntan Katherine.
Auf Grund der Zeitdifferenz von 1 1/2 Stunden und der, wegen des hohen Dieselkonsums selbst auferlegten Geschwindigkeitslimite von 70 kmh, werden wir den ganzen Tag brauchen, um den Campingplatz in Katherine bis zum Abend zu erreichen.
Judith und Guido haben für uns 4 einen Tisch in einem der besten Restaurants in der Stadt reserviert.

Wir stellen den Tempomat auf 70 kmh und gondeln gemütlich durch die schönen Saddle Creek Berge. Wir sind so bemüht uns an Dinge zu errinnern, welche wir 1995 auf dieser Strecke gesehen und erlebt hatten, dass wir die Tempolimite in Timber Creek voll übersehen. Natürlich ist Murphy anwesend .... und wir werden wegen zu schnellem fahren gebüsst. Glücklicherweise kenn man im Northern Territory das Strafpunkte-System nicht! Dazu muss man sagen, dass man von dem Ort von der Strasse her kaum mehr als ein paar Häuser sieht und die Strasse breit und übersichtlich ist. Keine weiteren Kommentare ........

In der Nähe von Katherine fahren wir an Buschfeuern vorbei un bekommen die Chance diese aus nächster Nähe studieren zu können.
Die Buschfeuer im Norden sind nicht sehr heiss. Darum sind sie auch bei weitem nicht so gefährlich wie diejenigen im Süden.
Es ist interessant den Raubvögeln zuzusehen, wie sie über dem Feuer kreisen und nach Tieren Ausschau halten, welche entweder auf der Flucht sind, oder eben schon fertig gegrillt zum fressen bereitliegen.

Plannmässig erreichen wir Katherine und geniessen das exellente Nachtessen im Restaurant
Ein leichter Wind verhilft zu einer entspannenden, milden Nacht mit lediglich 20°C. Es ist nicht mehr feucht wie in Kununurra.

Am Samstag Morgen ist es für Judith und Guido Zeit, uns alles von uns geliehene Material zurückzugeben, da sie nordwärts weiterreisen werden um in einigen Tagen ihren Flug von Darwin zurück in die Schweiz zu erreichen.
Wir werden unsererseits auf Umwegen zurück nach Alice Springs weiterziehen.

Zuerst besuchen wir die Bitter Springs mit ihrem 34°C warmen Wasser. Das Wasser ist sehr klar und es ist interessant sich mit den Taucherebrillen die Unterwasserwelt anzusehen.
Wir ziehen die Bitter Springs den Quellen von Mataranka vor.

Nach dem Studium der Karte, beschliessen wir, zuerst östlich in Richtung Roper Bar zu fahren und dann für einige Zeit weiter dem Savannah Way, welcher die nördlichse Verbindung an die Ostküste ist, zu folgen.
Wir fahren in die Roper River Road ein und finden bald ein Buschcamp bei Elsey Creek Crossing.
Wir sind enttäuscht, dass man einen so schönen Platz mit leeren Bierdosen und Flaschen so verwüsten kann ....

Nach einer erfrischenden Nacht mit 13°C führen wir am Morgen unseren Weg fort. Natürlich scheint wieder die Sonne. Wir können uns kaum noch errinnern wann wir das letzte Mal Regen gesehen hatten ... war es nich in Perth?

Die Tagestemperaturen sind jetzt wieder etwas kühler mit lediglich ca. 30°C.

Wie wir so auf der Naturstrasse fahren, sehen wir plötzlich einige Wasserbüffel.
Sie wurden damals von den Britten eingeführt und als ihre Zucht fehlschlug, freigelassen.
Da sie in den Getreidekulturen grosse Schäden verursachen und zudem häufig an Tuberkolose erkrankt sind, wurden die allermeisten von ihnen unterdessen abgeschossen.

Kurz vor Badawarrka Station bei einem Steinbruch finden wir den schmalen Track der an den Roper River führt.
Wir finden einen Schönen Platz mit herrlicher Aussicht, sehen aber auch viele Krokodilspuhren. Wir werden aufpassen müssen.
Wir entschliessen uns einige Tage hier zu bleiben, einiges am Wagen zu reparieren und zu verbessern, sowie die warmen Tage und kühlen Nächte zu geniessen.

Wir erforschen die Umgebung und finden eine Art Pumpstation beim nachen Wasserloch.

Auch ist hier eine Messstelle, an welcher man bei Hochwasser den möglichen Wasserstand des Roper River ablesen kann.

In einem Mail welches uns via Satelitentelephon erreicht, teilen uns unsere Schweizer Freunde Monika und Fredy mit, dass sie auf dem Savanna Way, von Queensland kommend, unterwegs sind.
Was für einen Zufall, da wir ja auch auf dem Savanna Way sind. Wir informieren sie über unsere momentane Position und fragen, wann sie im Northern Territiry zu sein gedenken.
Wir finden es sehr aufregend, beide irgendwo im Outback sein zu können und dank des Satelitentelephons die Möglichkeit zu haben, miteinander kommunizieren zu können. Man kann sich mails schreiben, SMS-schicken oder bei Bedarf auch anrufen. Man kann sich somit die genaue GPS Position durchgeben, was es einfach macht sich irgendwo im Nichts zu treffen.

Roper Bar - Savannah Way - Alice Springs back to top

Der Donnerstag beginnt etwas bewölkt, dafür ist der Sonnenaufgang fantastisch schön. Bald lösen sich die Wolken aber auf und es wird ein weiterer sonniger undheisser Tag mit 38°C.
Wir packen unsere sieben Sachen zusammen und fahren nach Roper Bar.

Einmal mehr sehen wir sehr schöne, durch leere Bierdosen verschandelt Orte ... eine Schande für das Land.

Wir können uns nicht erklären, was in den Köpfen der Menschen, leider meist Aboriginis, vorgeht, die sowas anrichten.

Les Hiddins (der Bushtracker Man) beschreibt in einem seiner Bücher einen Neben-Track der nach Rocky Bar Crossing, dem alten Übergang über den Hodgson River führt.
Neugierig wie wir sind, suchen wir nach dem entsprechenden Abzweiger und finden nach einigem suchen auch einen kleinen Pfad.
Er entspricht auch dem auf der Karte eingezeichneten Weg, aber dann gehen Karte und Weg immer weiter von einander weg.
Nachdem wir einige Male hin und zurückfahren um im Wald eine Abzweigung zur Flussdurchfahrt zu finden, beschliessen wir den OKA stehen zu lassen und die Abzweigung zu Fuss zu finden.
Wir packen alles notwendige (GPS, Sat-Phone, Wasser, Essen, Sonnencreme, Hüte) und machen uns auf den Weg.
Aber alles was wir finden, ist eine ausgewaschene Stelle, wo alle Spuren enden.

Wir entscheiden uns zum Fluss zu gehen, den Übergang zu suchen, um den für uns fahrbaren Weg dorthin von dort her zu suchen. Wir zeichnen den gelaufenen Weg auf dem GPS auf. Die Position des OKA haben wir zuvor schon eingegeben und verifiziert.
Da Teile der Strecke mit dichtem Gebüsch und hohem Grass überwachsen sind, müssen wir einige Umwege machen, über Felsbrocken steigen, ausgewaschene Löcher umlaufen und so laufend die Richtung ändern.
Der OKA ist schnell ausser Sichtweite..

Auf unserem Weg durch das trockene Gebiet sehen wir einen Drachen (Diporiphora bilineata) und viele Morgentau (Drosera indica).
Ungefär 45 Minuten später treffen wir auf den Fluss und finden sowohl den Übergang als auch den Anfang des Tracks welcher zu uns zurück führen sollte. Die Furt besteht aus einemperfekten, flach im Flussbett liegenden Felsband.
Der Ort scheint ein beliebter Platz zum fischen und pickniken zu sein, da der Track der von der anderen Seite her an den Fluss führt, klar erkennbar und entsprechend häufig befahren ist.
Da der Track auf unserer Seite aber nur einige Meter weit führt, ist anzunehmen, dass dieser schon seit geraumer Zeit nicht mehr existiert.
Es wird jetzt heiss und heisser (34°C) und so beschliessen wir den kürzest möglichen Rückweg zu nehmen, auch wenn dieser teils durch hohes Grass führt.
Wir trampeln wie Elephanten durchs hohe Grass um allfällige Schlangen (hoffentlich) zu verjagen. Wenn diese und so trampeln sehen würden, würden sie wahrscheinlich vor lachen tot umfallen ... Tourists out bush!

Zurück beim Fahrzeug, sind wir froh, unterwegs keinen GPS-Ausfall gehabt zu haben.
Mit all den Umwegen auf dem Weg zum Fluss, hätten wir ohne GPS keine Chance mehr gehabt, den OKA ohne fremde Hilfe im Wakd zu finden. elernte Lektion: Wenn der Wagen nicht von weitem sichtbar ist oder kein klarer Weg vorhanden ist müssen 2 GPS mit der gespeicherten Position des Wagens mitgenommen werden.

Ebenfalls haben wir unterdessen per Satelitentelephon ein Mail von Monika und Fredy erhalten, die uns vorschlagen uns am Freitag in Borroloola zu treffen.
Das gibt uns immer noch viel Zeit uns die Umgebung anzusehen.

Auf der Suche nach einem Schlafplatz fahren wir zum Tomato Island Camping, aber dieser Platz scheint fest in der Hand von Barramundi-Fischern zu sein.
So fahren wir weiter und kommen bals darauf in ein Gebiet wo es überall kleine Lagoonen und Wasserlöcher hat.

Wir finden einen schönen Platz und campen direkt am Wasser. Das Vogelleben hier ist erstaunlich.

Während der Nacht geht das Termometer auf 18°C zurück und über dem Wasser schweben leichte Nebelschwaden.
Früh am Morgen werden die Vögel richtig aktiv und Schwärme von Ibissen, Reihern, Enten und andern Vögeln besuchen das Wasserloch.


Direkt vor uns putzt ein Australischer Kormoran (Anhinga melanogaster) sein Gefieder. Wir können ihn vom Bett aus gut beobachten. Gegen diese faaule Art der Vogelbeobachtung gibt es eigentlich nichts einzuwenden ....

Später sehen wir auch noch einen Rainbow Bee-eater (Merops ornatus) and einige Jabirus (Ephippiorhynchus asiaticus)..

Wir folgen weiter dem Roper River mit all seinen versteckten, kleinen Fischerei- und Campingplätzchen und kommen bald schon in den geplanten Limmen Nationalpark.
Wir suchen nach der Abzweigung zur Lomarieum Lagoon , aber es ist alles ein bisschen konfus, weil die alten, im Reiseführer und auf der Karte beschriebenen Wegweiser (und teilweise auch die Wege) nicht mehr vorhanden sind, die neuen aber noch nicht wieder angebracht sind.
Schlussendlich finden wir aber die weiss gestrichenen Überreste von St. Videon homestead und kurz darauf auch die Lagoone.


Was für ein Anblick!
Die Lagoone ist im Uferbereich in weiten Teilen mit Seerosen bedeckt und am Ufer hat es überall Papierrinden-Bäume (Paperbark).
Überall hat es Wasservögel verschiedenster Gattung. (ich erlaube mir auf eine Übersetzung von Susis englischem Text, mit all den Vogelnamen, zu verzichten. Die Liste kann im englischen Teil nachgelesen werden)
Eigentlich rechnet man nicht damit, in dieser Lagoone Salties anzutreffen, aber während der Regenzeit verbindet sich die Lagoone mit dem Roper River und der wiederum ist für seine Krokodile bekannt. Aso passt man auch hier besser auf.
Wir entschliessen uns für den rest des Tages an diesem herlichen Ort zu bleiben.
Wir folgen dem nördlichen Track der Lagoone entlang.
Der Track ist teils überwachsen und wir müssen mit dem OKA von Zeit zu Zeit Äste wegdrücken. Dabei bricht ein dickerer Ast eines Paperbark trees und beginnt herunter zu fallen. Ruedi bremst sofort, was aber die Falsche Reaktion ist.
Der Ast rutscht vom Dach über die Windschutzscheibe und zerstört, dem Weg der Gravität folgend, die Radioantenne und biegt das Federelement der UHF-Antenne 90° nach aussen.
Das nächste Mal werden wir weiterfahren, so dass der Ast hinter dem Wagen herunterfällt (und dort womöglich die Antenne des Radios im Camper abdrückt :-) .... Chasch nöd immer gweünne!

Nach diesem Experiment entscheiden wir (wieviele vor uns anhand der Spuren offensichtlich auch) etwas weiter weg von den Bäumen, oben dem Hang entlang zu fahren.
Der Weg ist gut aber etwas schräg. Die Schräglage wird langsam immer stärker. Susi sitzt auf der oberen Seite im Fahrzeug und fühlt ist nicht sonderlich beunruhigt, aber Ruedi der auf der tieferliegenden Seite sitzt, findet die Lage höchst unkonfortabel und ist nach kurzer Zeit "pflotschnass". (in gutem deutsch nennt sich das schweissgebadet). Nach ein paar hundert Metern wird der Track wieder gerade und wir finden einen super Stellplatz direkt am Ufer.

Oben ist die Sicht aus dem Küchenfenster - nicht schlecht, he!
Mit diesem schönen Hintergrund beginnen wir die Photos zu schiessen, welche wir später für die Beschreibung des OKA auf dieser Webseite benötigen werden.
Das vom Wasser reflektiert Licht macht es aber schwierig gute Bilder zu bekommen.

Die schöne Aussicht hilft am Abend allerdings auch nicht mehr, den Koch wieder glücklicher zu stimmen.
Währen des Kochens quitiert nämlich der Wallas Dieselkocher seinen Dienst. Ruedi schaut sich das ganze kurz an, meint aber, dass dies eine grössere Operation werde und er dies erst am nächsten Morgen machen könne. So viel zum heutigen warmen Essen .... aber Brot und Butter+ sind auch nicht schlecht, vorallem da es ja draussen noch heiss ist.

Während der Nacht können wir verschiedene Tiere höhren, welche zum trinken an die Lagoone kommen, aber sehen können wir sie leider nicht. Einmal tönt es wie Pferde (brumbies), welche im Billabong baden.


Am Morgen liegt leichter Nebel über der Lagoone der sich aber schnell lichtet um einem schönen Tag Platz zumachen.
Wir gewöhnen uns gut an dieses wetter mit Nachttemperaturen um 20°C und Tageswerten in den 30-ern.

Unterdessen haben wir Donnerstag den 14. September und wir müssen langsam vorwärts machen, wenn wir Borroloola am freitag erreichen wollen.
Während wir den Savanna Way entlang fahren, springt plötzlich etwas braunes, haariges direkt vor das Fahrzeug. Ruedi steht noch kurz auf die Bremsen, hat aber keine Chance ..... wir haben unser erstes kleines Kangaroo totgefahren .... wir fühlen uns lausig.

Auf der Karte sehen wir einen interessanten 4x4-only Track der entlang der Wasserlöcher zur Wadamunga Lagoon und den Marine Swamps führt.
Am Anfang ist der Track noch gut sichtbar, aber dann wird er immer schmaler und ausgewaschenen Löcher immer tiefer..

Dann finden wir eine Abzweigung nicht und alles was wir fortan noch sehen sind Fahrzeugspuren im hohen Gras. Da die Fahrspuren exakt auf dem, im GPS vorgegebenen Track sind, folgen wir diesen Spuren.
Die Spur ist aber irgendwie schmaler, als solche von einem "standard Toyota".
Die Spuhr wird immer schlechter sichtbar und wo sichtbar, ist der Track stark ausgewaschen. Wir müssen höllisch aufpassen, dass wir nirgens von der Strecke abkommen und den OKA "auf den Seitenspiegel legen". Wir kommen an ein Bachbett, dass so tief ist wie unsere Räder hoch sind. Der OKA passiert die Stelle meisterhaft, wir sind beeindruckt.

Link to AUS_060914_OKA_on_track.wmv (size 2'709 KB)
Note: Das format ist .wmv, Zum Abspielen kann Windows Media Player verwendet werden.

Dann verliert sich der Track vollkommen. Da wir uns in einem, im Aufbau befindlichen Nationalpark befinden, wo das generieren eigener Tracks verboten ist, drehen wir um und fahren auf die offizielle Strasse zurück.
Als wir an den trockenen Bach zurückkommen realisieren wir, dass das "Ufer" auf dieser Seite wesentlich steiler ist als auf der anderen.
Da wir das Reserverad aus bekannten Gründen wieder unter dem Fahrzeug mitführen müssen, ist unser hinterer Böschungswinkeln wesentlich schlechter als der vordere.
Da wir in der näheren Umgebung keinen besseren Übergang finden, entschliesst sich Ruedi wieder hier durchzufahren. Susi steigt schon mal aus um die interessante Stelle zu filmen.
Langsam(?) fährt Ruedi den OKA mit der vorderachse ins Bachbett. Um auf der anderen Seite besser aus dem Bachbett herauskzukommen beschleunigt er kurz vor dem Aufstieg.
Da der Bach genau so breit ist wie der Radstand des OKA, fährt die Hinterachse im selben Moment in den Bach, wie die Vorderachse aus diesem hinaus fährt. Damit schlägt der OKA mit seinem ganzen hinteren Gewicht so stark auf dem Reserverad auf, dass Susi an ihrer Position die Erde beben spührt.

Link to AUS_060914_OKA_up_the_creek.wmv (size 709 KB)
Note: Das format ist .wmv, Zum Abspielen kann Windows Media Player verwendet werden.

Nunn denn - der entstandene Schadsen war nicht allzu gross, lediglich die zweithinterste Chassisverbindung wurde durch das Reserverad leicht verbogen.
Man muss es aber auch von der positiven Seite her sehe. Der hintere Böschungswinkel ist dadurch leicht besser geworden ;-

Wir folgen weiter dem Savannah Way und finden ein brand neues Bushcamp mit Toiletten direkt am Towns River.

Die Aussicht ist sehr schön und es hat ebenfalls eine Rampe um Boote zu wassern.
Aber eben, es hat auch da Krokodile. Grosse Warntafeln sind überall angebracht.

Wir kommen ans Limmen Bight Fishing camp und hoffen dort etwas wasser bunkern zu können.
Damit ist zwar nichts, da sie selber knapp an Wasser sind, aber sie haben dort eine Zapfsäule für Benzin. Diesel wird mit Hilfe von Kanistern verkauft.
Der Dieselpreis ist hier beinahe 10 Cents billiger (ja, billiger!) als in Roper Bar.
Der Laden ist nicht gut bestückt, aber das ist vielleicht auch darum, weil es bereits Ende der Saison ist.

Wir beabsichtigen bei den 4 Archers zu übernachten, finden aber irgendwie den kleinen Track nicht.
Somit folgen wir einem anderen kleinen Track in Richtung Fluss und findedn sofort einen kleinen schönen Platz.
Wir befinden uns ziemlich genau auf der gegenüberliegenden Flusseite der 4 Archers.
Das Flussufer zeigt viele Krokodilspuren. Irgendwie ist es frustrierend. Wir befinden uns nun schon einige Tage in "Crocodile country", haben aber selber noch kein einziges gesehen, nicht mal von ferne.
Wir sind offensichtlich noch viel zu degeneriert und wissen nicht wo und wie nach ihnen zu suchen.
Vielleicht würden wir sie nachts eher sehen, aber wir sind dazu zu ängstlich (oder vorsichtig genug).
Da uns unser Instinkt zu spät warnen würde, verlassen wir den Wagen an solchen Stellen nachts normalerweise nicht.

Es ist bereits Freitag der 15. und wir haben geplant heute Abend Monika und Fredy in Borroloola zu treffen.
Da dies nicht realistisch ist, informieren wir sie per Satelite-Phone SMS, dass wir einen Tag verspätet sind.
Sie antworten prompt, dass sie selber beim Hells Gate Roadhouse "steckengeblieben" sind und somit ein- bis zwei Tage Verspätung haben.
Gut so, das gibt uns selber auch mehrGreat, this gives us more time to explore the Savannah Way.

Am Limmen Bight River Crossing finden wir einen einfachen Campground mit Toileten, doch finden wir das Bushcamp am Flussufer vfiel schöner.

Dort hat es grosse Finkenschwärme (Poephila bichenovii) die zum trinken kommen.

Wir hoffen bei Nathan River Trinkwasse zu bekommen
Das Wasser sieht aber nicht so gut aus und wir entscheiden uns zu den Butterfly Springs zu fahren. Es ist der einzige Ort entlang des Savannah Ways wo man bedenkenlos, ohne Angst vor Krokodillen haben zu müssen, schwimmen kann.
Wieder einmal existiert der Track, welcher gemäss der Karte zu den Butterfly Springs führt, nicht mehr von der normalen Abfahrt her zugänglich. Wir sehen zwar den alten Track, dieser ist aber vollkommen überwachsen.
Wir finden eine Zufahrt welche es uns erlaubt in den Track einzufahren, aber es sieht nicht danach aus als ob der Track in letzter Zeit benutzt worden wäre.
Die einzigen Spuren die wir sehen sind auch hier wieder schmaler als die eines normalen "Toyrosta". Wie wir später herausfinden handelt es sich Spuren des Quads des Rangers.
Wir entscheiden uns, auf die normale Strasse zurückzukehren, da wir uns ja immer noch innerhalb des Limmen Nationalparks befinden, und weiter in Richtung Borroloola zu fahren.
Kurz darauf sehen wir ein ganz neues Schild das zum Butterfly Sprigs Campground führt.

Wir finden einen kleinen Campingplatz mit neuen Toiletten, aber es hat auch dort kein Trinkwasser.
Als wir uns umsehen finden wir ein Wasserloch, dem durch einem kleinen Wasserfall laufend frisches Wasser zugeführt wird.
Das ist für uns perfekt suchen wir doch schon lange nach Wasser. Wir beschliessen hier zu bleiben und vom Wasserfall wasser zu holen.
Nach einem herrlichern Nachmittag und vielem hin- und herschwimmen um Trinkwasserfall für unsere Tanks zu hohlen fühlen wir und schön erfrischt.

Link to AUS_060915_Water.wmv (size 4'342 KB)
Note: Das format ist .wmv, Zum Abspielen kann Windows Media Player verwendet werden.

Auch der Ranger und seine Familie kommen für ein abkühlendes Bad her. Da er uns sieht, einen Wassersack nach dem anderen zum Auto zu schleppen, fragt er was wir machten.
Nachdem wir ihm alles erklärt haben, offeriert er uns, das Wasser doch bei der Rangerstation zu hohlen. Schon zu spät, wir werden ihn nächstes Mal besuchen.

Der Ranger hilft uns auch die Vögel am Wasserloch zu identifizieren.
Dieses Mal sind wir sicher einen Fasan-Kuckuck (Centropus phasianinus) gesehen zu haben.

Link to AUS_060915_Pheasant_Coucal.wmv (size 4'342 KB)
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Während Ruedi im eingebauten Zustand den Wallas Kocher auseinandernimmt, kocht Susi draussen auf dem Cobb Holzkohlengrill. Dieses Teil ist sehr vielseitig verwendbar und das Brot, welches man damit backen kann ist fantastisch.
Gottlob kann der total verruste Wallas Kocher repariert werden und der Kock kann wieder in die mit Fliegengittern geschützte Küche zurückkehren, da es hier Bremsen hat.

Beim Einnachten höhren wir viele neue Tierstimmen.
Speziell aktiv und leicht zu beobachten, sind hier die Frösche.

Wir sind von den Butterfly Springs so begeistert, dass wir Monika und Fredy mitteilen, sie sollen doch hierherkommen um uns zu treffen.
Wir tilen ihnen unsere genaue GPS Position mit und sie haben vor heute Abend hier zu sein.

It is another hot day with temperatures reaching 38°C.
Das Wasser in unserer "Waschmaschine", einem schwarzen 30 l Ortlieb Wassersack, welcher von jeder vorbeilaufenden Person geschüttelt wird, wird so heiss, dass Susi zum spülen der Wäsche Handschuhe tragen muss.

Monika und Fredy stossen erst spät in der Nacht zu uns. Am nächsten Morgen stossen noch Ueli und Trudi, Freude von ihnen hinzu.

Wir kommen alle zusammen und organisieren uns. Monika und Susi tauschen Photos unsrer letzten Begegnungen in Perth und Alice Springs aus, die Männer arbeiten an den Fahrzeugen und Trudie liest.

Monika und Susi gehen Schmetterlinge beobachten, von welchen es bei den Bujtterfly Springs tausende hat.
In den Nacht schlafen sie in den Bäumen.
Während des Tages sammeln sie sich an den Wänden der Schlucht. Da sich so viele, sich bewegende Flattermänner an den Wänden befinden, sieht es aus als ob die Felsen leben würden.

Wir beschliessen am nächsten Morgen den Hügel hinter der Schlucht zu besteigen. Wegen der Hitze werdeen wir früh am Montag Morgen losgehen müssen.
Wir sind uns das frühe Aufstehen nicht mehr gewohnt, aber nach etwas winseln und reklamieren, legen wir los.

Die Aussicht ist super, aber es wird schnell drückend heiss, so dass wir gerne wieder zu unserem Wasserloch zurückkehren.
Glücklicherweise brauchen wir unterdessen wieder etwas Wasser und müssen noch einige Male durch das kühle Nass im Wasserloch zum Wasserfall und wieder zurück schwimmwn. Ist das Leben nicht manchmal ungnädig und hart??

Am Dienstag den 19. September teilt sich die Gruppe wieder auf. Monika und Fredy fahren weiter Richtung Norden und wir setzten unseren Weg nach Borroloola und Alice Springs fort.
In Borroloola tanken wir Diesel. Dank eines Tips von Monika, kaufen wir im Laden von Yanyula ein, da dieser viel besser bestückt ist als jener von Borroloola.

Auf dem Tablelands Hwyfahren wir darauf weiter nach Süden.
Mit Temperatuen zwischen 35 und 40 °C und keinem Regen ist hier alles dürr. Es braucht nur wenig um ein Buschfeuer auszulösen.

Wir wechseln auf den Carpentaria Hwy un besuchen das Caranbirini Conservation Reserve.
Wir finden es faszinierend, zwischen den Steinwänden hindurchzugehen. Manchmal hat man das Gefühl, jemand hätte die Steine mit einem Messer entzwei geschnitten.

Das Wasserloch ist nicht rege besucht, aber wir finden eine Gottesanbeterin uns einen Lizard, von dem wir glauben, das es sich um einen Central Military Dragon (Ctenophorus isolepis) handelt.
Please correct if we are wrong.

Es ist schade, dass das Campieren im Caranbirini Conservation Reserve. nicht gestattet ist, aber wir finden bald darauf einen netten kleinen Platz nahe am Fluss, wo wir über Nacht bleiben.

Weiter südwärts fahrend bemerken wir, dass Strasse kurz nach der McArthur Mines schmaler wird und wesentlich schlechter gewartet ist.
Es sieht so aus, als ob die Strasse bis hierher von der Mienengesellschaft unterhalten wird ....

Reiseführer behaupten, dass der Nullabur (Null Arbre - zwischen Perth und Adelaide) die einsamste Strecke in Australien sei. Wir sind da nicht der selben Meinung, es muss der Carpentaria Hwy sein!
Es ist eine endlose Strasse durch ein flaches, meist baumloses land, keine Tiere - einfach nichts.
Die Hitze (41°C) scheint von überall her zu kommen und man fühlt sich wie in einem Ofen.
Wir können einige schöne "Willy Willies" (kleine Tornados mit kräftigen Winden) beobachten. Einer ist recht gross und die Staubfahne reicht bis weit in den Himmel.

In Cape Crawford bekommen wir Diesel und wir sind überrascht wie viel teurer er hier ist als in Borroloola.
Anmerkung: Cape Crawford befindet sich nicht, wie der Name zu sagen scheint and der Küste, sondern weit im Landesinnern. Einige Erforscher meinten von hier aus die Küste zu sehen ...

Wegen unsrer langsamen Reisegeschwindigkeit von nur 70 kmh werden im Laufe des Tages von einigen Fahrzeugen überholt. Eines von diesen ist ein Holden Coomodore voll Aboriginis.
Kurz darauf werden wir von zwei Ute's (2WD, oder 4WD Brückenwagen) und Quaseln mit ihnen kurz über UHF-Funk.
Nach ein paar Minuten höhren wir sie über ein Fahrzeug diskutieren, welches eine Panne hat und am Strassenrand steht. Sie glauben aber, dass die Insassen genügend Werkzeug hätten und sich selber zu helfen wissen.
Schon sehen wir weiter vorn den Commodore am Rand stehen und eine Frau bittet uns durch Handzeichen, doch anzuhalten. Zum Wagenheber fehlt die Kurbel und so ist sie nicht in der Lage das platte Rad zu wechseln.
Ruedi hilft ihr mit unserem eigenen Material aus und schon bald ist die Familie (2 Frauen und 12 Kinder !!!) wieder in der Lage ihre Fahrt fortzusetzen.
Sie erzählen uns, dass sie unterwegs zum Barkley Homestead Roadhouse seien um dort ihre Verwandten zu treffen.
Die ältere der Frauen kommt und will uns ein Geschenk machen. Es ist einen Stoffsack der sich bewegt. sie öffnet ihn und uns schout ein kleines Kanguru mit grossen erschrockenen Augen an.
Susi's Hertz schmilzt beim Anblick des kleinen Dings. Leider diktiert uns der Verstand, dass wir das Geschenk nicht annehemen können, schon nur weil wir keine Spezialmilch mit uns führen. Das Kanguru würde sterben.
Also bitten wir die Aboriginis, es doch beim Barkley Homestead Roadhouse abzuliefern..

Wir fahren langsam weiter und finden problemlos den Abzweiger zur Lower Amazon Lagoon (ca.50 km nördlich von Barkley Homestead Roadhouse) bleiben über Nacht dort.
Die Lagoone wird von Vögeln und Kangurus rege besucht. Am Abend kommen auch Kühe her um zu trinken.
Der Sonnenuntergang über der Lagunde ist wunderschön, die Sonne spiegelt sich im Wasser.

Von Zeit zu Zeit höhren wir Flugzeuge. Der Klang tönt hier drausen im Busch irgendwie fremd. Alice Springs ist doch noch einige hundert Kilometer entfernt.

Glücklicherweise geht die Temperatur Nachts immer noch auf ca. 17°C zurück, was schlafen sehr angenehm macht.

Am Donnerstag Morgen tanken wir Diesel beimBarkley Homestead Roadhouse. Nach der langen Zeit im Outback, ist es komisch die riesen Roadtrains zu sehen. Das Barkley Homestead Roadhouse befindet sich am Barkley Hwy, der nördlichsten asphaltierten Verbindung zwischen dem Northern Territory und Queensland und ist entspredchgend stark befahren (sprich: nach europäischen Verhältnissen, beinahe ohne Verkehr).

Wir fahren 11 km in Richtung Mt. Isa um dann nach Süden auf einen kleinen 4WD Track zum Old Police Station Waterhole abzubiegen.
Es hat keinen Wegweiser, aber anhand der Spuren auf dem Asphalt sieht man, dass doch oft Fahrzeuge aus diesem Track in den Highway einbiegen. Auch stimmt die Position der Abzweigung mit der GPS-Position auf der Karte überein - also no worries, mate.
Wer reduzieren den Luftdruck auf die Werde welche wir auf Naturstrassen benötigen. Aus irgend einem Grund, der mit den innenliegenden "Second-Air" Kevlarschläuchen zu tun hat, können wir den Druck im vorderen rechten Reifen nicht weiter als bis auf 56 PSI ablassen. Hoffentlich kommen wir nicht in sandige Gebiete .....


S chnell wird der Track schmaler und wird zur Wellblechpiste. Zwischen Purrukuwurru und Walkabout Waterhole treffen wir auf etwa 20 km auf verschiedene sandige Strecken.
Es ist sehr trocken und der aufgewirbelte Sand steht in der Luft.
Auf uns zu kommt eine Staubwolke. Wir sind nicht sicher, ob es sich um einen grossen Willy-Willy, oder ein Fahtzeug handelt.
Es stellt sich heraus, dass es sich um einen HiLux handelt, welcher durch den Sand rast. Im Gegenlicht sieht es aus, wie ein Schiff das durch das Wasse auf einem zuschiesst.
Der Sand spritzt wie Wasser aus seinen Radkästen zu Seite hoch. Es sieht so gut aus, dass wir vergessen das ganze zu filmen.
Schade, es währe ein gutes Beispiell gewesen um zu zeigen was Bulldust ist.

Wir erreichen die Davenport Ranges und wählen nun den 4WD Track zum Frew River. Dort finden wir eine schöne Campiermöglichkeit direkt am Ufer, nahe am Old Police Station Waterhole.
Es hat immer noch viel Wasser im Wasserloch. Man könnte schwimmen gehen, aber es hat viele Algen. Obwohl es 39°C heiss ist, ist das Wasser für Susi zu kalt zum schwimmwn.
Hier hat es grosse Schwärme von Kormoranen.

Am Freitag fahren wir weiter nach Süden. Die Davenport Ranges sind sehr schön.

Nach der Durchfahrt eines der vielen ausgetrockneten Flüsse sehen wir Spuren einer Flüssigkeit auf der Strasse. Jemand muss Wasser oder Öl verlieren.
Da die Spur nach dem nächsten Creek stärker wird, meint Ruedi, dass wir wohl demnächst au ein Auto stossen werden ....
Dem ist dann auch so und wir finden einen alten Falcon auf der Strasse stehen. leer. Der Motor ist immer noch heiss.
Wir sind uns sicher, dass wir auch "dessen Inhalt" bald antreffen werden. Einige Kilometer später treffen wir auf 3 wandernde, verschwitzte Aboriginis. Wir offerieren ihnen Hilfe und sie lassen sich gerne bis zu ihrem Ziel, einer Farm in ein paar Kilometern von hier, fahren.
Dort füllen wir einige Flaschen mit wasser für ihren Kühler. Auch dürfen wir hier unsere Wassertanks mit dem fantastischen Wasser auffüllen.
Wir kehren mit den Männern zum Falcon zurück, sie füllen den Kühler mit Wasser und starten problemlos ihren Wagen. Da im Moment kein Külwasser aus dem Kühlsystem rinnt, meinen sie, dass sie es problemlos bis zur Farm schaffen werden. Also verabschieden wir uns von ihnen und setzten unseren Weg gen Süden fort.
Nochmals vielen Dank an David, seinen Bruder und seinen Onkelfür das gute Wasser. Ein nächstes Mal, wenn wir nicht unter Zeitdruck stehen, bleiben wir wohl zur Party in Canteen Creek!

Weiter südlich erreichen wir die verlassene Hatches Creek Mine. Es ist ein interessanter Ort zum erkunden, aber man muss auf offene Schächte achten, welche zu den unterirdischen Mienen führen!
Später finden wir einen herrlichen Platz zum Mittagessen, kurz bevor wir den Sandover Hwy erreichen.

Na ja, wir würden so was nie und nimmer einen Highway nennen. Die Strasse ist zwar breit, da aber über diese eh nur Aborigini Siedlungen angefahren werden, ist sie in einem katastrophalen Zustand! Es sideben auch hier alle Bürger gleich berechtigt .....
Das Schlimmste ist nicht einmal das Wellblech, sondern die Löcher in der Strasse und deren scharfe Kanten.
Über den Sandover zu fahren, heisst ständig nach dem besten Weg zu suchen um Refenschäden zu verhindern.

Da es zu gefährlich ist, während der Dämmerung oder gar in der Nacht auf diesem Disaster-Highway unterwegs zu sein, übernachten wir hier nochmals, wenn auch nur 100 km von Alice Springs entfernt.
Wir verschlaufen uns an einen schönen, ruhigen Platz nahe von Mt. Skinner.

In der Nacht kühlt es nicht mehr richtig ab und bleibt mit schwülen 23°C wieder ziemlich warm.


Am Morgen als wir prüfen ob wir nichts liegen gelassen habe, finden wir diese Hügel.
Rate mal was das ist ..... nein, es ist kein Ameisenhaufen.
Klick auf diesen Link um herauszufinden wer hier wohnt.

Langsam aber sicher erreichen wir Alice Springs. Die Zivilisation hat uns also wieder.

 

 

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Last updated: Saturday, 12.06.2010 4:58 PM


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