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Australien 2006

Kalgoorlie - Holland Track - Perth

Routen Details

Datum
18. Oktober - 5. November 2006
Route
Kalgoorlie - Coolgardie - Gnarlbine Rock - Victoria Rocks NP - Pigeon Hole - Krakouer Rock - Bounty Gold Mine - Dragon Rock - Lake Altham - Stirling Ranges - Boyup Brook - Beverly - York - Perth
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Routenplan

(Klicken zur Grossanzeige in separatem Fenster)

Am Mittwoch den 10. Oktober 2006, verlassen wir Kalgoorlie und fahren südlich nach Coolgardie, wo der Holland Track beginnt.

Für diejenigen, welche sich für die Geschichte des Holland Tracks interessieren, hier eine kleine Einführung:
Im September 1892 wurde in Fly Flat, in der Nähe von Coolgardie (etwa 500 km östlich von Perth) Gold gefunden, was einen Goldrausch auslöste.
Eine damalige Zeitung schrieb: "Es scheint, als ob in Perth und Fremantle jedermann mit Zelten, Pickeln, Schaufeln und Schüsseln herumläuft, oder denn am organisieren des entsprechenden Materials ist." Tatsächlich waren diese Utensilien bei den lokalen Händlern ausverkauft, da sich ein konstanter Strom von Männern ostwärts in Richtung der Goldfelder bewegte.
Die wenigsten waren erfahrene Bergbaufachleute, die meisten waren normale Büroangestellte, Ladenbesitzer, Landarbeiter etc.. Sie waren in Wagen, auf Pferden oder zu Fuss unterwegs und trugen ihre Ausrüstung oder schoben sie in Schubkarren.

Die Strassen von Albany waren bald auch voll von Glücksuchenden, welche per Schiff von den weiter östlich gelegenen Staaten anreisten. Viele dieser "dahergelaufenen" (fremde Fötzel) fuhren dann mit der neu errichteten Great Southern Railway weiter nach York oder Northam, wo sie sich das benötigte Werkzeug kauften um sich dann auf den beschwerlichen Weg nach Osten bis zu den Goldfeldern machten.

Da es immer wichtiger wurde, eine Stadt mit Bahnanschluss nahe den Goldfeldern zu haben, wurden von vielen Städten aus mehrere Versuche unternommen, neue Routen zu erkunden.
Die meisten dieser Versuche mussten mangels Wasser, oder wegen der undurchdringbaren Natur abgebrochen werden. Von einigen hat man auch nie mehr etwas gehört.

Dann hatte John Holland, ein lokaler Sandelholz Transporteur und Kängurujäger die Idee, direkt einen fertigen Track durch den Busch anzulegen, welcher dann auch gleich als Versorgungsstrecke für die Mannschaft verwendet werden konnte. Begleitet wurde er von den Gebrüdern Rudolph and David Krakouer und John Carmody, alles lokale Leute. Sie starteten das Unternehmen mit fünf Ponys, wobei eines einen Karren mit 100 Gallonen Wasser und ihrem Proviant zog.

Schon nach ein paar Tagen waren sie damit beschäftigt, sich ihren Weg durch dickes Unterholz zu schlagen. Jeden Morgen ritt Holland alleine bis 30 km voraus und suchte nach Wasser. Die gefundenen Wasserstellen waren meist Felslöcher und feuchten Stellen am Rande von Granitplatten.

Die Gruppe erreichte Gnarlbine Rock, in der Nähe von Coolgardie, zwei Monate und vier Tage nachdem sie in Broomhill gestartet waren.

Auf dem neuen Track betrug die Reisezeit von Broomhill bis Coolgardie nun etwa zwei Wochen. Wie vorauszusehen war, wurde der Track sofort von hunderten von eifrigen, goldhungrigen Schürfern benutzt. Der Track wurde auch von Pferde- und Kamelkarawanen benutzt um die Goldfelder mit Lebensmitteln und Material zu versorgen.
Die Erweiterung der Bahnstrecke von Northam nach Coolgardie bedeutete jedoch bereits drei Jahre das Ende der regelmässigen Benutzung des Holland Tracks.

Für einige Jahrzehnte wurde der Holland Track beinahe vergessen. In den 1920-er Jahren spielten teile der Route eine wichtige Rolle beim erschliessen der des Getreideanbau-Regionen Pingrup, Lake Biddy and Newdegate. Teile des Tracks wurden in das Strassennetz der Agrarwirtschaft aufgenommen. Aber der wenige Regen nördlich des Kaninchen-Haags hat keine Farmer angezogen. Der nördliche Teil des Holland Tracks verschwand endgültig in der Natur ....
In den 80-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde von verschiedenen 4WD Enthusiasten der Versuch unternommen, Teile des Holland Tracks aufzuspüren. Im November 1992 wurde der Track neu gemacht indem ein Traktor mit einer Art Rechen (Harke), einem Kompass-Kurs folgte. Obwohl die Erbauer heute mechanische Geräte verwenden konnten, bekamen sie einen guten Einblick in die Grössenordnung der Arbeit von Holland und seinem Team.

1995 wurde eine Karte uns ein kleines Buch publiziert, das die Off-Roader ermutigt, den Track zu fahren. Heute wird die Strecke vom Toyota Landcruiser Club unterhalten.
Thanks guys, you are doing a great job!

Wir werden den Holland Track mit zwei OKAs bereisen, unserem OKA NT 01 und Peter und Margaret Wrights OKA 196. Peter and Margaret werden zudem einen Bootanhänger ziehen, da sie direkt von Kalumburu (wo sie in den nördlichen Kimberlys überwinterten) kommen und nach Adelaide unterwegs sind. Wir wissen nicht ob wir durchkommen, da der Track für normalgrosse 4WD-Fahrzeuge gemacht ist, aber wir werden ja sehen.

Hinweis: Wenn du als Tourist mit einem gemieteten 4WD-Fahrzeug vor hast diesen wunderbaren Track zu fahren, dann frage zuerst beim Vermieter nach, ob er dies auch erlaubt. Viele interessante Tracks sind nämlich für alle Mietfahrzeuge gesperrt, weil die mitgeführte Ausrüstung nicht ausreicht, weil die Wahrscheinlichkeit stecken zu bleiben oder einen Defekt zu haben gross ist und weil der Aufwand einer Bergung so gross ist, dass die Versicherungen nicht bezahlen.

Anhand der Wettervorhersage sollten die nächsten paar Tage schön und sonnig sein. Das ist gut so, denn der Holland Track ist bekannt dafür, dass er bei Regen sehr schwer, bis gar nicht befahrbar ist.
Wir erreichen die Naturstrasse kurz nach Coolgardie als wir in die Victoria Rock Road einbiegen.
Schon kurz danach erreichen wir den ersten Höhepunkt: Gnarlbine Rock.

Wir erforschen den Brocken und finden schöne Felsformationen.

Man kann gut sehen wie die Natur ganze Teile wegsprengen kann.

Obwohl der Sand trocken ist und die Tagestemperaturen über 30°C betragen blühen die Blumen am Fuss Felsens.

Wir fahren weiter bis zum Victoria Rocks Nature Reserve wo wir über Nacht bleiben.

Am Donnerstagmorgen wandern wir über und rund um den Fels. Die Damen sind mit fotografieren beschäftigt.

Auch versuchen das grosse Gnamma Hole zu finden, das westlich des Felsen sein soll, finden aber nur ein paar Wasserpfützen. (Gnamma Holes sind Wasserlöcher welche von den Aboriginis gebraucht werden und die normalerweise mit Steinen abgedeckt sind um sie vor Verunreinigungen und Tieren zu schützen)

Ruedi und Peter beschliessen die OKAs zu schmieren, somit haben Susi und Margaret viel Zeit sich noch einmal um die Gnamma Holes zu kümmern .... und um weitere Blumen zu fotografieren!

Auf dem Felsen wohnen viele Drachen. Sie sind überall!
Es ist lustig ihnen zuzusehen wenn sie wegrennen, da sie sich, im Gegensatz zu Echsen, aufrichten und nur auf den Hinterbeinen rennen.

Rosy-cheeked Donkey Orchid (Diuris
                    affin.
                    corymbosa)

Neben vielen anderen Blumen finden Susi und Margaret auch eine Donkey Orchidee.

Wir fahren weiter südlich und biegen zum Pigeon Hole ab.
Der Track ist sehr schmal. Zusätzlich ragen Äste von Bäumen in den Track hinein und dies auf einer Höhe, dass beide OKAs Mühe haben nicht zu viele Bäume und Äste abzubrechen. Da spürt man, dass der Track eben nicht für solch grosse Fahrzeuge gemacht ist.
Trotz aller Vorsicht sammeln wir viel Brennholz ....

Das Wasserloch am Pigeon Hole hat frisches Wasser, ist aber von einem Schwarm Bienen umgeben, so dass wir nicht allzu nah ran gehen.

Den müden Reisenden wird ein schöner Sonnenuntergang präsentiert ....

Am Freitagmorgen kommen wir an einem Bereich vorbei, wo beide Seiten des Tracks mit den verschiedenartigsten Blumen bedeckt sind.

Long-Spiked Goodenia (Goodenia helmsii) Lance-Leaved Tinsel Flower (Cyanostegia lanceolata)

Es gibt so viel zu entdecken, die verschiedenen Farben, Formen und Spezialitäten .... Susi und Margaret könnten Stunden bleiben, aber die Männer werden ruhelos ...

Auch finden wir einen entlang des Tracks einen Blazed Tree (Bäume mit alten Markierungen von Erforschern oder Erbauern).

Dann stossen wir auf viele reife Quadongs. Wir sammeln einen Hut voll der Früchte und verarbeiten sie später zu Konfitüre.
Das Resultat ist recht gut und die Konfitüre schmeckt wie eine Solche aus Hagenbutten, nur etwas stärker.

Der Track ist interessant und die Szenerie wechselt laufend und manchmal ist er auch anspruchsvoll. Wir haben viel Spass und keine ernsthaften Probleme.

Am Thursday Rock hat es wieder einmal interessante Gesteinsformationen.

Wieder versuchen wir die im Reiseführer erwähnten Wasserstellen am Rand des Felsens zu finden, haben aber auch dieses Mal kein Glück.
Alles was wir finden sind einige Pfützen und schöne Dekorationen aus Flechten. Was wir bis anhin auch nicht wussten ist, dass eine Flechte eine Symbiose einer Alge und eines Pilzes ist.
Mit uns als Pfadfinder währen John Holland und seine Mannschaft wohl hier draussen schon längst verdurstet!

Rund um eine Stelle mit hohem Grass herum finden wir wieder eine andere Auswahl an Blumen. Papierblumen und .... die rosarote könnte eine Orchidee sein ... , die blaue eine Lobelia ... aber einmal mehr hilft das Blumenbuch bei der Identifizierung nicht weiter.
Wir können es den Autoren nicht verübeln!
In West Australien gibt es etwa 10'000 identifizierte Wildblumen und weitere tausende warten auf ihre Klassifizierung.


Letztes Jahr wurden Teile der Vegetation im Bereich des Holland Tracks durch Buschfeuer zerstört.
Wir sehen, dass die vom Buschfeuer betroffenen Bereiche, diejenigen sind wo die meisten Blumen blühen.
Irgendwie macht das aber auch Sinn, da die Konkurrenz um Licht und Wasser auch den kleinen Pflanzen eine Chance lässt.

Es ist einfach wunderschön, diesen Track zu befahren.

Wir fahren bis zum Diamond Rock, wo wir eine kleine Wanderung unternehmen.
Es ist unverständlich, dass es Leute gibt, die auf diesen Felsen herumfahren müssen.
Es zerstört die wenige Vegetation und hinterlässt für viele Jahre Spuren. Idioten!
Das ist genau das, was zu Verboten führt.
Um das zukünftig zu verhindern, hat CAML Schranken aufgebaut.

Der Nächste Halt ist beim Agnes Gnamma Hole.
Das Wasserloch liegt direkt neben dem Track und hat Wasser von guter Qualität.

Das Gnamma Hole ist nach Hollands Frau Agnes benannt.
Sie war die erste Frau, welche den neuen Track bereiste. Sie war damals 20 Jahre alt und begleitete John im Dezember 1893 bei seiner zweiten Reise zu den Goldfeldern.
Sie starb im Mai 1894, als erste Frau in Coolgardie, an Typhus.
Agnes und John Holland sind beide in Coolgardies Pionier Friedhof beerdigt.

Wir fahren weiter südlich bis über den Ewing Rock hinaus. Der Track wird schmaler und überwachsener.
Langsam bekommt der OKA den "Holland Track Look" ... grüne Markierungen and den Seiten, von den Sträuchern ...

Wir erreichen den Krakouer Rock (benannt nach den Krakouer Brüdern, welche zusammen mit John Holland den Track bauten) wo wir über Nacht bleiben.
Wir machen einen Eintrag im "Logbuch" am Felsen, welches aus einem Glas besteht, in welches man einen Zettel mit seinen Angaben legt.
Es ist lustig zu lesen, wer kürzlich hier war und was für Kommentare sie hinein geschrieben haben.

Während der Nacht wetterleuchtet es und es fallen ein paar tropfen Regen.

Am Samstag, den 21.Oktober sehen wir nördlich, hinter uns, Regen fallen.
Wir sind gespannt, wie der Track heute zu befahren ist.

Bei unserer Fahrt südlich, kommt uns ein Fahrzeug entgegen uns hält an.
Nach 4 Tagen alleine auf dem Track Unterhalten sich die Männer mit dem Fahrer und tauschen Details über den Zustand der Strecke vor uns aus ....

.... die Frauen (inklusive der Frau aus dem anderen Fahrzeug!) gehen Blumen anschauen ....

Da es sich hier um einen sandigen Bereich handelt, finden Susi und Margaret viele Blumen, die sie vorher noch nicht gesehen haben.

Kurze Zeit später erreichen wir einen Abschnitt wo es gestern geregnet haben muss.
Die "Zeichnung" auf dem Track ist interessant. Es tut uns beinahe Leid darüber weg zu fahren und damit das "Gemälde" zu zerstören.

Der Verlauf der Strecke wurde in der Vergangenheit, wegen Schäden an der Fahrspur, geändert.
Aber auch der neue Teil zeigt bereits wieder schwer befahrbare Stellen, die von den Fahrzeugen umfahren werden.
Wegen der Breite der OKAs können wir die Umfahrungen teils nicht benützen, haben aber wegen der hohen Bodenfreiheit auch keine Probleme mit den Stellen.
Der Holland Track ist bekannt, dass wenn er nass ist, beinahe unpassierbar ist. Das durchfahren des Tracks dauert einige Tage. Wenn einen der Regen auf dem Track erwischt, muss man sich entscheiden, ob man ausharren kann, oder durchfahren muss. Wenn man durchfährt fügt man dem Track natürlich sofort enorme Schäden zu.

Wir fahren weiter zum Centenary Rock.
Im Verlaufe des Tracks werden an historisch interessanten Orten über UKW-Radio auf 100 MHz Touristische Informationen ausgestrahlt; Centenary Rock ist einer dieser Orte. Die Sender sind sehr schwach und können in der unmittelbaren Umgebung der Orte empfangen werden. Eine sehr gute Idee.

Auf dem sandigen Track fahren wir weiter.
Hier müssen die Buschfeuer wesentlich schneller durchgezogen sein und somit weniger destruktiv gewirkt haben. Die Natur hat sich bereits gut erholt und der Track wird schon bald wieder überwachsen sein.

Ein weiteres Fahrzeug kreuzt uns. Hey ... da herrscht ja Stossverkehr!!
Heute Samstag haben wir natürlich mit etwas mehr Verkehr zu rechnen, da sicher viele Off-Roader übers Wochenende etwas erleben wollen.

Wir erreichen den State Barrier Fence wo wir einige schöne Arten von Featherflowers finden.

Dieser 260 km lange Haag führt vom No. 1 Rabbit Proof Fence nördlich der Getreideanbau-Stadt Bonnie Rock, bis hierher und wurde 1954 gebaut um die Emus von den Anbaugebieten fernzuhalten.
Der Bau musste hier, mitten im Nichts gestoppt werden, da die dafür von der Regierung gesprochenen Mittel aufgebraucht waren .....

Wir fahren durch das Jilbadji Nature Reserve und erreichen Sandalwood Rocks.
Als John Holland hier übernachtete, hatte es einige Gruppen von Sandelholzbäumen, aber nicht ein Baum hat den Kahlschlag für die Versorgung der Minen überlebt.
Auch das Gästebuch bei den Sandalwood Rocks ist speziell: Man verewigt sich und seine Details auf flachen Steinen.

Der Track wird eng und kurvenreich. Gottlob hat es keinen Gegenverkehr!

Wir übernachten nahe der Bounty Gold Mines.
Ein herumlungerndes Gewitter generiert schöne Farben am Himmel.
Genau als wir mit dem Essen fertig sind, fallen die ersten Tropfen ..... eben genug, dass wir uns verkriechen müssen .... aber für den Rest der Nacht bleibt es trocken.

Am Sonntagmorgen fahren wir auf dem Track weiter; er wird immer schmaler ....

... und manchmal auch etwas zu schmal ...
Beim wegräumen dieses, durch uns gebrochenen Baumes, haben wir zuwenig auf seine Höhe geachtet und Peters Wagen nur um 20 cm verfehlt ...

Wir erreichen das Mallee Fowl's Nest, aber es ist verlassen.
Wir können den Vogel verstehen. Der Track ist praktisch um sein Haus herum gebaut worden!

Kurz darauf müssen wir hart auf die Bremsen stehen.

Ein Thorny Devil (Moloch horridus) sitzt mitten auf dem Weg und ist bereit sich mit den OKAs anzulegen ...
Er bewegt sich nicht, was immer wir auch tun .... auch auf hupen reagiert er nicht (kein Wunder bei dem Horn das der OKA hat!!!!) ..... also raus aus dem Wagen .... ihn umlaufen .... nada - er steht einfach da und starrt auf die Wagen.
Peter nimmt das Tier in die Hand und setzt es neben dem Track neben einen rötlichen Stein.
Fasziniert sehen wir zu, wie er seine Farbe innert kürzester Zeit von grünlich auf rötlich ändert und sich so der Umgebung anpasst.

So wie wir weiter wollen kommen uns von der anderen Seite 3 Fahrzeuge entgegen.
Sie kommen zu uns auf einen Schwatz und können kaum glauben, dass wir mit unserem Monster von Fahrzeug, den für Toyotas und ebenbürtige Fahrzeuge gebauten Track, durchfahren können.
Dann fahren sie ihre Wagen auf die Seite, so dass wir mit dem OKA passieren können (in der Regel macht das kleinere Fahrzeug Platz).
Ihre Kinnladen schlagen beinahe auf den Boden auf, als hinter uns noch ein zweiter OKA kommt und der erst noch ein Bootsanhänger hinterher schleppt.! ... und wir amüsieren uns köstlich.

Golden Featherflower (Verticordia chrysanthella) Golden Featherflower (Verticordia chrysanthella) Large Waxflower (Chamelaucium megalopetalum) Large-fruited Clawflower (Calothamnus macrocarpus)
Red Paintbrushe (Grevillia tetragonoloba) Common Smokebush (Conospermum stoechadis) Here the wildflower guide fails again ....

Wir kommen an einigen grossartigen Plätzen mit Blumen vorbei: Featherflowers, Waxflowers, Clawflower, Grevilleas, Smokebush ...und dann gibt das Blumenbuch wieder auf ....

Golden (Verticordia chrysanthella) and Roe's Featherflowers (Verticordia
                    roei)

Als wir die Hyden - Norseman Road erreichen, wo der Holland Track endet, beschliessen wir auf dem John Holland Way weiterzufahren.

Bis zum tiersicheren State Barrier Fence ist der Track gut und auch gut unterhalten, danach ist es allerdings eine andere Geschichte .... er wird wirklich grässlich schmal.
Die Strecke direkt vor dem Emu Rock wurde offensichtlich seit einiger Zeit nicht mehr befahren und beschäftigen uns mit "bush-bashing", das heisst, wir schlagen unseren Weg durch den überwachsenen Track und drücken alles was uns in den Weg kommt seitlich weg. Dazu sind schliesslich die Seile vorn am OKA da und darum sind auch die Kanten des Aufbaus so stark.

Das, den Emu Rock umgebende Buschland, blüht in lebendigen gelben Farben. Das wirkt gut gegen den roten Untergrund.

Von da an ist der Track angenehm zu befahren.
Offensichtlich kommen die Besucher dieses Felsens selten von Norden.

Weiter geht's, am Modesty Rock vorbei, zum Lake Carmody.

Rusty Dryandra (Dryandra ferruginea)

Wir scheinen auf wenig befahrenen Strassen unterwegs zu sein. Der Regen hat alle Reifenspuren verwischt und so ist es einfach Tierspuren zu sehen.
Jeden Tag finden wir Gebiete mit neuen Pflanzenarten die studiert werden müssen.

Gardner's Coneflower (Isopogon gardneri) Woolly Coneflower (Isopogon villosus)

Einige der Pflanzen, wie die Coneflowers, enthüllen ihre Schönheit erst, wenn man genau hinschaut.

Wir kommen zum Dragon Rocks und sind überrascht wie gut originale Teile des über 100 Jahre alten Tracks erhalten sind!
Wir bleiben hier über Nacht und geniessen nach dem schwülen Tag mit über 30°C ein wohlverdientes Panache (Bier mit Zitro (D: Limo)).

Der Montag zeigt sich bewölkt.

Auf unserem weiteren Weh gen Süden sind wir wieder von blühender Landschaft umgeben.

Curly Grevillia (Grevillea eryngioides)

Featherflowers, Eucalyptus, Bottlebrush, und die Curly Grevillea ....

Huntsman Spider (Sparassidae family)

Von Lake Biddy ist nicht mehr viel übrig.
Der Kühlschrank am Strassenrand, der heute als Briefkasten verwendet wird, ist einer grossen Huntsman und einer Redback Spider bewohnt (wir hatten kein Bedürfnis der Redback zu Nahe zu kommen .... sie ist die giftigste Spinne Australiens).

An einem Wassertank füllen wir unsere Reserven auf.
Obwohl wir brav unseren Wasserbezug von etwa 200 Litern im Buch eintragen, bekommen wir nie eine Rechnung. Danke der Gemeinde von Lake Biddy (die werden sich schön amüsiert haben)!

Beim Silver Wattle Hill Nature Reserve schauen wir uns Wagenspuren des originalen Holland Tracks an, aber sie sind wesentlich weniger ausgeprägt als die bei den Dragon Rocks.

Wir kommen zum Holland Tank und untersuchen die Wasserfassungsanlage am Holland Rock.
Das, auf den grossen Felsen gefallene Regenwasser, wird mit Hilfe kleiner Mauern in ein Rohr geleitet welches zum Tank führt.
Der Tank hat kleine undichte Stellen, was einigen Tieren die Möglichkeit bietet auch einen Anteil des Wassers zu bekommen.

Wir suchen auch die verschiedenen Gnamma holes auf der Felsoberfläche.
Sie scheinen gut unterhalten zu werden; das Wasser darin ist sauber.


Später erreichen wir die Umgebung des Chinocup Nature Reserves mit seinen Salzseen und bleiben über Nacht beim Lake Altham.
Da wir immer mehr südlich fahren, gehen die Temperaturen langsam herunter, mit weniger als 30°C am tag und weniger als 15°C in der Nacht.

Am Dienstag ist es windig, recht kühl und der Himmel ist bedeckt, aber bis wir Gnowangerup erreichen ist das Wetter bereits wieder besser.

Es ist offensichtlich, dass wir den Landwirtschaftsbereich erreicht haben.
Die Traktoren, welche zum bewirtschaften der Felder verwendet werden, haben sich im Laufe der Zeit stark verändert ....

Später am Tag erreichen wir die Stirling Ranges, wo wir gleich ausserhalb des Stirling Ranges National Parks einen guten Schlafplatz finden.
Da der Park für seine Blumen (im speziellen die Orchideen), seine Wanderungen und Aussichten bekannt ist, hoffen wir für Morgen natürlich auf gutes Wetter.

Während der Nacht fallen einige Regentropfen und die Temperatur fällt auf unter 10°C.

Am Mittwochmorgen ist das Wetter besser und wir machen uns auf die Socken um den Bluff Knoll zu besteigen.
Dieser 1'073 Meter hohe Berg ist der einzige Ort in West Australien, wo jedes Jahr im Winter ein paar Schneeflocken fallen.
Der Höhenunterschied zwischen dem Ausgang der Wanderung und der Spitze beträgt rund 1'000 Meter.

Der Aufstieg ist hübsch und wir können schön den Wechsel der Umgebung zu bewundern.
Mit der Zeit wird der Bewuchs immer weniger hoch und wir sehen immer weiter in das weite Land hinaus.

Drumsticks (Kingia australis); Aboriginal name: Pulonok

Während des Aufstiegs gibt es viel zu sehen, von den interessanten Raupen .... über Drumsticks (Kingia australis); Nein, es ist kein Grasstree oder Black-Boy (Xanthorrhoea preissii)! ...

Winged-Stem Dampiera (Sampiera alata) Common Velleia (Velleia trinervis) Hairy Red Pea (Nemcia leakeana) Southern Cross ()Xanthosia rotundifolia
Swamp Bottlebrush (Beaufortia sparsa) Gillams Bell (Darwiniaoxylepsis)

... bis hin zu Blumen ... Dampiera, Velleia, Red Pea, die grandiose Southern Cross, Bottlebrush, Darvinias.

Immer wieder müssen wir anhalten und die Aussicht geniessen.

Oben gibt's nun was zu futtern.

Peter bemerkt weit weg, aber noch innerhalb des National Parks ein verdächtiges Feuer und ruft über sein Globalstar Satelliten- und gleichzeitig CDMA Mobile-Phone (wenn man sich im Empfangsbereich von Mobile-Phones bewegt, so wird diese Infrastruktur benutzt, ausserhalb davon die der Satelliten-Kommunikation. Die Gebühren sind immer die des normalen Mobile-Phones. Das Satelliten-Telephon funktioniert aber vielfach nicht) die 000 Alarmzentrale (Polizei, Feuerwehr, Ambulanz) an.
Nachdem er nur zwei Mal weiter verbunden wird, hat er bereits das Department of Conservation and Land Management CALM in Perth am Telefon.
Peter wird dass der Brand vom Kontrollierten Abbrennen (controlled burning) stammt und alles unter Kontrolle ist.
Wir sind beeindruckt!.

Egernia pulchra Ctenotus labillardieri Sand Goanna, Gould's Goana (Varanus gouldii)

Der Berg wird von Reptilien alle Grössenordnungen bewohnt (nein, keine Krokodile).
Der Goana rechts ist mindestens 50 cm lang und so an die Wanderer gewöhnt, dass er sich von uns überhaupt nicht gestört fühlt und genüsslich weiter seine Ameisen mampft.

Leopard orchid (Thelymitra benthamiana) Common Mignonette (Microtis media ssp. media)

Auf dem Weg zurück zu unserem Schlafplatz halten wir noch beim Paper Collar Creek, der bekannt ist für seine verschiedenartigen Orchideen. Susi und Margaret stolpern im wahrsten Sinne über eine Leopard Orchid, viele Common Mignonettes, und eine Art Spinnen (oder Bienen?) Orchid ...

Am Donnerstag ist es, nach einer weiteren kalten Nacht mit nur 8.9°C, bewölkt und es weht ein kalter Wind.

Trotzdem fahren wir über den Scenic Drive und werden mit vielen schönen Blumen belohnt .....

Bell-Fruit Mallee (Eucalyptus preissiana) Prickly Dryandra (Dryandra falcata) Hood-leaved Hakea (hakea cucullata)

... Mallee, Dryandra, Banksia mit ihren schön gerollten Blättern, Hakeas, Starflowers ....

Pink Fountain Triggerplant (Stylidium brunonianum)s

... Triggerplants (Fleischfresser) ...

Handsome Wedge-Pea (Gompholobium venustum)

... Peas ...

White Banjone (Pimelea clitiata) Pixie Mops (Petrophile linearis)

.... Banjines, Coneflowers, Grevilleas ...

Blue Leschenaultia (Lechenaultia biloba)

... Leschenaultias, Dampieras, Sundews....

Silvery Cottonheads (Conostylis pusilla) Rush Cottonheads (Conostylis juncea) Chittik (Lambertia inermis); aboriginal name: Chideok Many-flowered Honeysuckle (Lambertia multiflora ssp. darlingensis)

... Cottonheads, Chittik, Honeysuckle ...

Granite Synaphea (Synaphea acutiloba) Red Leschenaultia (Lechenaultia formosa) Curved-Leaf Kunzea (Kunzea recurva)

... Synaphea, Leschenaultia, Kunzea ...

.... and viele andere, die wir nicht bestimmen können.

Entlang eines kleinen Tracks, sieht es plötzlich aus, als wie wenn es brennen würde .... was für kräftige Farben!

Shingelback, Bobtail, Stumpy-tail,
                  Sleepy Lizzard, Pinecone Lizzard, Boggi (Tiliqua rugosa)

Dann nimmt es ein Shingelback (Tannzapfen Skink, Blue Thong Lizard Art) der mitten auf der Strasse sitzt mit uns auf.
Das sind erstaunliche Kreaturen.
Wenn sie sich angegriffen fühlen, formen sie ein "U", drehen die Hinterbeine und strecken dem Angreifer beide Enden des Körpers entgegen, so dass dieser das Gefühl hat, es mit zwei Tieren zu tun zu haben.
Der Skink wird ernsthaft böse und geht auf Peters Fuss los. Es ist ein grimmiges kleines Biest!

Für einen kleinen Film hier klicken (Dateityp: .wmv, Grösse: 1'561 KB).

Brown Snake, Gwadar (Pseudonaja
                    nuchalis)

Auch begegnen wir dieser Brown Snake oder Dugite [Pseudonaja affinis] (eine der giftigeren Schlangen Australiens) und werden einmal mehr daran erinnert, dass es nicht bedeutet, keine Schlangen zu haben, nur weil wir sie nicht sehen!

Wir fahren durch Cranbrook hindurch und schwenken in die Boyup Brook Road ein.
Auch dieses Gebiet ist ein Mekka für Blumenliebhaber (der EDV-Administrator rastet langsam aus, aber der Internet Provider liebt sie - und schickt uns sicher bald eine höhere Rechnung wegen des benötigten Speicherplatzes :-)) ....

Basket Flower (Adenanthos obovatus) Many-Flowered Fringe Lily (Thysanotus multifrorus) Stiff Westingia (Westringia rigida) Milkmaids (Burchardia umbellata)

... Kangaroo Pows, Basket Flowers, Patersonias, Fringe Lily, Westringia, Milkmaids ...

Cowslip Orchid (Caladenia flava) Carousel Spider Orchid (Caladenia arenicola) Scented Sun Orchid (Thelymitra macrophylla) Blue Lady Orchid (Thelymitra crinita)

.. und die Orchideen ..... Cowslip, Spider, Scented Sun, Blue Lady ....

... und einige unbekannte Schönheiten.

Als wir an einem verlassenen Grundstück mit einem alten Haus, in der Nähe des Palgarup State Park vorbeikommen, beschliessen wir über Nacht zu bleiben.

Am Freitag den 27. Oktober besuchen wir Roo Gully (www.roogully.com ).

Es ist ein Schutzgebiet für Kängurus und wurde durch eine längere Serie im ABC TV, die wir uns anfangs Jahr jeweils auch angeschaut haben, bekannt.
Carol, die die Station betreibt, nimmt sich die Zeit und die Anlage zu zeigen.

Die Jungen sind so herzig! Ruedi macht aber einen ziemlich verlorenen Eindruck ..... man sieht sofort, dass er nie eigene Kinder hatte!

Wir ziehen weiter nordwärts, durch die grossen Wälder des Wilga State Forest, wo Pinien gezüchtet werden.
Über Nacht sind wir nahe des Lake Ngartiminny.

Auch am Samstag geht es weiter nach Norden.
Heute werden wir in der Nähe von Beverly, auf der Farm von Cherry und Robert Williamson , selber Besitzer eines OKAs, erwartet.

Sie haben im Sinn einen OKA-Camper zu bauen, sind aber erst am Anfang der Planung.
Die Besichtigung Peters und unseres OKAs und die langen Diskussionen über Vor- und Nachteile verschiedener Konzepte, geben ihnen ganz neue Ansätze.
Während sich die Mann-schaft um die OKAs kümmert, Achsen bestaunt und über technisches Zeugs fachsimpelt, hat die Frau-schaft bereits eine "fortgeschrittene" Party in der Küche.

Als es Nacht wird, kommen auch die Männer zur Party ....

Am Sonntag nehmen sich Robert und Cherry Zeit uns ihre Station zu zeigen.

Sie hatten dieses Jahr viel zu wenige Niederschläge; alles ist gelb und dürr.

Es hat zwar immer noch in den Dämmen, aber Robert füttert die Schafe mit Getreide, was für diese Jahreszeit ungewöhnlich ist.

Im Creek zeigt und Robert ein wenig die Möglichkeiten seines OKAs.
Ein stolzer OKA-Besitzer sprich mit anderen stolzen OKA-Besitzern ..... (würde auf Toyota Besitzer höchst öde wirken ...).

Am Montag ist der letzte Tag wo für dieses Jahr auf der Farm noch Schafe geschoren werden.

Margaret und Peter kennen das schon von früher, aber für uns ist das ein grossartiges Erlebnis.

Für Details hier klicken (Dateityp: .wmv, Grösse: 4'717 KB).

Auf dem Feld findet Susi viele kleine Fellstücke und fragt interessiert, was das sei.

Es ist das was übrig bleibt, wenn man den jungen Bock zum "B-Ochsen" macht .....
Um die Hoden wird ein Gummiring gespannt, welcher die Blutversorgung unterbindet .... und Bingo ...
Es heisst, das ganze schmerze die Tiere nicht (well, Ruedi fühlt sich schon bei der Vorstellung des Ablaufs nicht so wohl ....).

Cherry erklärt uns auch noch weitere Utensilien welche sie gebrauchen ....
- Die Medizinspritze, mit denen den Tieren Medikamente in den Rachen gespritzt werden.
- Das Instrument zum kupieren der Schwänze.
- Spezielle, für die Tiere unschädliche Sprayfarbe zur Kennzeichnung.
- Futter für die Papiertiger ....
Es ist irrsinnig interessant, von dieser Seite her einmal einen Einblick in die Schafzucht zu bekommen.
Wir lieben das!

Später kontrolliert Ruedi noch etwas am OKA.
Als er die Dieseltanks umschaltet fallen plötzlich alle elektronisch kontrollierten Instrumente aus. Ruedi bringt sie nicht mehr zum laufen.
Da wir sowieso nur noch 100 km von Perth entfernt und auf dem Weg zu OKA sind, stört uns das nicht gross und wir suchen auch nicht lange nach dem Grund.
Da er eben auf den vollen Tank umgeschaltet hat und die Fahrgeschwindigkeit auch mit dem GPS überwacht werden kann, ist das alles kein Problem.

Bald sind wir wieder in der Küche und die Party geht weiter.
Jeder erzählt seine Geschichten und wir haben alle viel zu lachen.

Am Dienstag macht Robert einen Tag frei und zeigt uns die Umgebung.
Wir fahren zum Segelflugplatz, wo Peter and Margaret, beides Segelflugpiloten, einige, ihnen bekannte, Flugzeuge zu sehen bekommen.
Später finden wir heraus, dass einer von Ruedis ehemaligen Vorgesetzten aus der Schweiz, 1993 für einen Monat Mitglied des Beverly Segelflugvereins war, um in einem Wettbewerb mitfliegen zu können.
Manchmal ist die Welt soo klein ...

Wir besichtigen auch York und seine Umgebung.

Dann ist es bereits wieder Zeit auf die Station zurückzukehren um mit der Party fortzufahren ....

Am Mittwoch verlassen wir die gastliche Stätte. Perth schreit nach uns :-)

Liebe Cherry and Robert,
Vielen herzlichen Dank für Eure Gastfreundschaft.
Die Zeit bei Euch war herrlich!

Kurz vor Roleystone und der dortigen steilen Abfahrt nach leuchtet die Auto-Shut-Off Anzeige des Motors.
Das heisst: Keine Kraftverstärkung für Steuerung und Bremsen .... Stress lass nach!!
Ruedi weist Susi an Peter, der hinter und fährt, zu warnen, dass er ein ernsthaftes Problem hat.
Da wir genau in dem Moment von einem Road-Train überholt werden, muss sich Ruedi voll darauf konzentrieren, den Wagen auf der Strasse halten zu können.
Entweder versteht Peter Susis Warnung nicht, ist zu Nahe um reagieren zu können - was auch immer, auch er überholt uns noch.
Dann endlich kann Ruedi den Wagen auf die andere Strassenseite ziehen und am ansteigenden Strassenrand endgültig zum stehen zu bringen.

Nachdem wir alle kurz durchgeatmet haben, suchen Peter und Ruedi nach dem Grund für den Auto-Shut-Off.
Da die Anzeigen nicht funktionieren, können sie den Grund nicht sehen. Also ruft Ruedi Linden, den Entwickler von OKA an, um das Problem zu diskutieren.
Die Kabine wird ausgeräumt und der Motor inspiziert .... nichts.
Alle Sicherungen werden ausgemessen .... alle sind ok.
Als er eine aber der unwahrscheinlichsten Sicherungen aus- und wieder einsteckt .... ah, die Instrumente funktionieren wieder.
Wahrscheinlich hat sich die Software im Geschwindigkeitsmesser, wo das Programm für die Anzeigen gespeichert ist, "verabschiedet" und für einen erfolgreichen Neustart musste die Stromzuführung zu diesem komplett unterbrochen werden.

Beim überprüfen der Instrumente, sieht er, dass die Tankanzeige auf 0% steht.
Das ist interessant, da wir ja genau beim umschalten der Tanks den Ausfall der Instrumente hatten.
Jetzt ist auch klar was passiert ist: Wegen des gestrigen Fehlers, hat die Tankumschaltung nicht funktioniert und wir sind mit dem beinahe leeren Tank weitergefahren.
Als der Tank schlussendlich leer war, hat der Motor gestoppt - isch dänk logisch, oder?
Jetzt macht alles Sinn, nur ..... was hat den Ausfall der Instrumente verursacht?
Nun, das ist ein Problem, welches Linden und die Mannschaft von OKA zu lösen hat.

Während der Zeit haben Susi und Margaret wieder viel Zeit sich um ihre Blumen zu kümmern.

Bei OKA angekommen wird der Wagen sofort zum Zentralen geschehen der dortigen Mannschaft.

Man muss sich immer vor Augen halten, dass unser Wagen immer noch der einzige OKA des neuen Typs ist, der auf der Strasse herum fährt und die Entwickler habe jetzt die Gelegenheit zu untersuchen wie sich ihr "Baby" im Alltag bewährt .....



 

 

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Last updated: Tuesday, 22.06.2010 4:28 PM


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